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Das Ende der Beziehung von Pokerstrategy und Full Tilt.

Zocker,
kaum ist Full Tilt wieder online und schaltet die ersten Werbespots, da droht auch schon die nächste Bombe zu platzen.
Full Tilt hat Pokerstrategy mitgeteilt, dass sie alle Affiliates enttrackt. Das bedeutet, dass jeder, der über Pokerstrategy bei Full Tilt angemeldet war, keinerlei Vorteile mehr von dieser Verknüpfung hat. Das ist schon eine ziemliche Oberhärte was sich wohl auf die Geschäftsbeziehung von Pokerstrategy zu Pokerstars (dem Besitzer von Full Tilt) niederschlagen wird.
Das heißt für Pokerstrategy nichts anderes als dass sie 485.000 Mitglieder, die sie für Full Tilt geworben haben, abschreiben können und auch keine Kohle mehr dafür sehen werden.
D.h. natürlich auch für alle Affiliates, die Spieler an Pokerstrategy vermittelt haben, dass sie für ihre geworbenen Spieler keinen Cent mehr sehen.




Club7 Poker im Arsch!

Zocker,
sieht so aus, als würde sich der nächste Pokerraum verabschieden.
Bei Club7 Poker gibt es wohl den Abbruch der Geschäftsbeziehungen zum Merge Network, dem Payment Abwickler und Betreiber der Pokerplattform. Ohne jetzt direkt eine Schuldzuweisung treffen zu wollen, aber im Merge Network sind doch verdammt viele andere Pokerskins vertreten, so dass es mich sehr sehr wundern würde, wenn hier nicht auch ein Mitverschulden von Club7 vorliegt. Falls jemand von Euch da noch Geld liegen hat:
Wenn so eine Meldung kommt, dann ist mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen, dass man erstmal nicht seine Kohle wiedersieht. Bonushure bleibt dran und berichtet hier.




Das Howard Lederer Full Tilt Vermächtnis - Interview mit jemand Unsicheren

Zocker,

der journalistischen Pflicht genügend, anbei das Interview des ehemaligen Full Tilt Eigners Howard Lederer. Falls irgend jemand überhaupt noch die Aussagen diesen Abzockers interessieren. Ich fasse mal kurz zusammen:

  • Im not sure or I dont know... (Ich bin nicht sicher...puh...keine Ahnung...)
  • I dont know....you know!?.. (ja weißt Du...ich weiß nicht...)
  • To me it didn't seem like an emergency (Hätte nicht gedacht, dass die Sache so ernst ist)



Jemand in den Pokerstrategy Kommentaren fasst es ganz gut zusammen:
"Wenn er lügt: hoffentlich treten sie ihm RICHTIG in den Arsch. Wenn er nicht lügt: hoffentlich schützt auch in den USA Dummheit vor Strafe nicht und sie treten ihm RICHTIG in den Arsch."




Kann man einen Pokerraum kündigen?

Bonushuren,

ich bin ein wenig sauer. Die Abzocker von Partypoker kommen jetzt alle Nase lang mit ner Strafgebühr wegen Inaktivität. Hollywood Poker ebenso. Dieser Strafgebühr kann man natürlich entgehen, wenn man einfach ne Einzahlung macht und ein wenig daddelt…. Ja ist klar, also:
„Liebe Pokerräume, wir sind hier die Abzocker! Denn wir sind die Bonushuren :-)“

Was also tun? Meines Erachtens ist Kündigen da der einzige Weg. Hab mir jetzt die AGBs nicht so genau durchgelesen aber eine Kündigung muss ja irgendwie möglich sein. Hat das schon jemand probiert und hat da einen Tip parat? Ich meine, ich möchte ja auch, dass die meine Daten wieder löschen :-) Dann könnte man ja in zwei Jahren oder so…
So wie ich die Sache einschätze, wird Deaktivierung des Accounts schon irgendwie möglich sein. Meine Daten werden die allerdings in den nächsten 50 Jahren nicht löschen. Das bedeutet auch im Jahr 2060 noch CDs (bzw. was dann gerade aktuell ist) vom Golden Tiger Casino :-)


Knast in Holland

Shit happens!

Ich sitze gerade mit einem Kumpel in einem Kerker einer holländischen Polizeistation. (Iphone gerade wiederbekommen)

Was war passiert. Wir waren gestern in Venlo zum üblichen Mittwoch Abend Pokerturnier. Das Turnier verlief unspektakulär, mein Kumpel wurde Dritter für 6oo Euronen. Auf der Rückfahrt wurden wir dann an der Grenze von einer Streife gestellt. Das kommt öfters vor, da die Jungs sehen wollen, ob vielleicht jemand unerlaubte Betäubungsmittel an Bord hat. Hatten wir nicht, allerdings hatte meinen Kumpel seinen Witzbold Tag und fing an den zugestonten zu spielen. Lange Rede - kurzer Sinn: Wir wurden bis auf die Unterhose gefilzt (nein, keine große Hafenrundfahrt) und ab gings in den Bau. Da hocken wir jetzt bei miserabler Verpflegung und unser Anwalt, der extra aus Deutschland rüberkam, paukt uns hoffentlich in den nächsten Minuten hier raus.

Den Casinogewinn meines Kumpels werde ich Ihm als Schmerzengeld in Rechnung stellen. Melde mich, wenns vorbei ist.


Was ist Moral?

Zocker,

einer meiner letzten Posts bezüglich meines "dynamischen Anstehens" im Phantasialand hat doch die ein oder andere Kritik nach sich gezogen.
Bevor Ihr aber alle denkt, die Bonushure ist ein gottloses, moralisch verwerfliches, hinterfotziges und abgezocktes Subjekt, schreib ich heute mal meine persönliche Moralvorstellungen, garniert mit ein paar Beispielen auf. Mich würde sehr Eure Meinung zu dem Thema interessieren.
Grundsätzlich ist meine Devise, dass ich bei allem was ich im RL (Real life= richtiges Leben) tue, ehrlich bin. Naja fast alles. Das war nicht immer so, aber man lernt ja dazu.

Also, was macht die Bonushure so:

Bonushure zahlt Kirchensteuer: Nicht, weil ich so doll an den lieben Gott glaube, sondern weil die Kirche mit der Kohle doch ziemlich viel sinnvolles tut. Z.B: Alte Menschen zum kostenlosen Kaffe nach dem Gottesdienst einladen. Oder im Winter einen Bauwagen für alkoholkranke Obdachlose auf dem Kirchengelände aufstellen. Auch wenn der aktuelle und unglaubliche Mißbrauchskandal ein schlechtes Bild auf die katholische Kirche wirft (ich bin evangelisch, aber da gibts sowas wohl auch), finde ich die evangelische Kirche eine sehr gute Institution, die wirklich ein Herz für Gestrandete, Problemjugendliche, sozial Schwache, alte Leute etc. hat.

Bonushure gibt seine gefahrenen Kilometer genau bei der Steuererklärung an. Und wer von Euch schummelt da nicht mindestens einen Kilometer drauf? Leute, Euren geschummelten Kilometer müssen wir alle bezahlen!

Bonushure bescheißt keine Versicherung: Na, wer von Euch hat schonmal bei nem Autounfall den Schaden nicht repariert sondern die Kohle zum zocken verwendet?

Bonushure fährt nicht betrunken oder zu schnell Auto: Zugegeben, das war nicht immer so. Aber manchmal kommt die Weisheit mit dem Alter. Jungs, tut mir einen Gefallen: Schnell fahren und/oder besoffen fahren ist einfach nur scheiße. Stellt Euch vor, Ihr mäht einen nieder.Ich habe gestern auf der Autobahn einen schrecklichen Unfall gesehen, wo ich in der ersten Reihe den Rettungshubschrauber landen sah. Braucht man nicht wirklich.

Wie siehts aber mit Pokern aus:
Was ist da moralisch OK und was nicht?
Klar, mit gezinkten Karten spielen sollte man nicht tun. Aber ist es unmoralisch, einem Steuerhinterzieher/ Mindestlohnnichtbezahler/ Zuhälter/ Bonzenschnösel - ach sucht Euch was aus - einfach mal mit nem Angelshot oder einem Holdout die Kohle abzuluchsen? Da wird die Antwort schwieriger...
Auch hier auf dem Blog wird ja der ein oder andere Tip gegeben, um den Pokerraum bonusmäßig zu erleichtern. Ist das unmoralisch? Oder sind wir quasi "Pokerraumsteuerhinterzieher". Ich denke, die meisten von Euch beantworten dies Frage mit einem kräftigen Lol.

Kommentare erwünscht!


Skandal bei Intellipoker - was regen sich denn alle so auf?

Zocker,

ich habe mir jetzt einmal die verschiedenen Berichte über die aktuelle Situation bei Intellipoker durchgelesen. Da ist die Rede von fristlosen Kündigungen, Gehaltskürzungen, miserablen Ausbildungsinhalten, beschissener Marketingpolitik und einer Piratenplattform namens Popopoker (btw. respektabler Name!) als Userprotest gegen das Intelliforum . Wtf - wat soll das alles?

All die angeblichen Missstände, die jetzt rausgekramt werden, waren doch schon immer Bestandteil von Intellipoker - auch in der angeblich guten, alten Zeit. Nur weil jetzt ein paar hamburger Seeleute, ein pokerspielender Schönheitschirug und ein österreichischer Zocker über Bord gegangen sind, soll der ganze Laden jetzt scheiße sein?

Der ganze Aufschrei ist so lächerlich...nur mal ein Vergleich: Da läuft eine Fußballmannschaft mit dem Namen "Intellipoker" rum und da haben die meisten Spieler als Trikotwerbung "Pokerstars". Bei einigen der Spieler steht dort aber "888" bzw. "Full Tilt". Was würdet Ihr dem Manager dieser Fußballmanschaft sagen? Eben.
Oder was würdet Ihr einem Spieler sagen, der mal so eben einen Monat lang das Training unentschuldigt schwänzt? Eben.

Und auf einmal werden wieder die Begriffe "Journalismus", "Ausbildung", "Pokergemeinschaft" oder "Ehre" rausgekramt. Kein Journalismus? Nur weil Pokerstars keinen Bock hat über die Produkte der Konkurrenz zu berichten? Ja klar, bei Opel bewerben sie ja nicht nur die eigenen Autos, sondern auch die von VW. Und der Herr Keiner hat also trotz Gehaltskürzung weiterhin bei IP gebloggt. Wegen der Ehre - ja ne is klar. Und dann hat IP in den letzten Wochen nur 8 Ausbildungsberichte rausgebracht! Schockierend! Wo man doch soviel an rake bezahlt, hihi.

Ein Aufschrei ging durch die IP Userschaft, das Forum wurde ja glatt einen Tag bestreikt. Uiiiiiii! Mein Fresse - liebe Intellidonks, es gibt eine Millionen andere Pokerplattformen, auf denen Ihr Euch austoben könnt und Eure low budget Turniere durchziehen könnt. Warum wollt Ihr alle unbedingt, dass sich der Laden verbessert? Geht doch einfach ins nächste Geschäft! Bei Bonushure gibts auch ab und zu ne Freeroll, ihr müsst Euch nur über Bonushure bei Pokersavyy anmelden und nen Raum freispielen, dafür gibts dann sogar $15 einfach so geschenkt!

Naja, drauf geschissen, unterhaltsam ist die ganze Sache allemal. Wer weiß, welche "Skandale" uns in den nächsten Wochen erwarten. Pokerfirma - das Scotland Yard unter den Pokermagazinen - wirds schon rausfinden!


Internetzensur - Zensursula meets Poker und keinen interessierts

Zocker,

manchmal bin ich erschrocken. Erschrocken über die deutsche Pokercommunity, an der anscheinend tagespolitische Entscheidungen vollständig vorbeigehen oder die auch ganz bewusst nicht reflektiert werden. In dieser Woche wurde der Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderpornographie durch den Bundestag angenommen. Und in der "deutschen Pokerpresse" findet sich kein Sterbenswörtchen darüber. Pokerolymp, Pokerfirma, Pokerstrategy, Intellipoker alle deutschsprachigen Pokerseiten interessiert das Thema nicht.
Jetzt wird sich der ein oder andere Fragen, was hat Poker mit Kinderpornographie zu tun? Die notwendigen Basisinformationen zum Thema verlinke ich hier einfach mal:
  1. Das Gesetz
  2. Kritik am Gesetz, Argumente dagegen.
  3. Die Petition gegen das Gesetz, von 130.000 Menschen in Deutschland unterschrieben
Die Gegner des Gesetzes befürchten vor allem zwei Dinge:
  1. Das Gesetz sei unwirksam gegen Kinderpornographie.
  2. Durch ein solches Gesetz würden die Vorraussetzungen geschaffen, auch andere Inhalte des Internets wie z.B. legalen Porno und Glückspiel zu verbieten.
Wenn man sich die Argumente der Gesetzesgegner auf den entsprechenden Seiten im Netz so ansieht, ist da durchaus etwas dran. Vor allem, wenn man die Bestrebungen von Teilen der CDU beobachtet, durch Ausweitung dieses Gesetz auch so genannte Killerspiele verbieten zu lassen und die hessische Lotto- und Glückspielkommision versucht zu erreichen, dass auch Internetglückspielseiten mit in den Filter aufgenommen werden sollen. Und da ist der Weg zum Poker natürlich nicht mehr weit.

Bonushure meint: Die Gefahr, dass Glücksspielangebote - und auch Poker - durch ein solches Gesetz in naher Zukunft verboten werden könnte, ist durchaus gegeben. Umso erstaunlicher, dass diesmal die Pokercommunity nicht aufheult. Zählt man sich nicht zu den gefährdeten Inhalten, weil Poker ja ein Mathegame ist? Oder erstarren alle vor dem Wort Kinderpornographie?

Also liebe Pokercommunity, fangt endlich mal an zu diskutieren...

Könnt Ihr mal bitte mit den Diskussionen aufhören?

Zocker - langsam wird mir schlecht.
Mal wieder hat sich ein staatlicher Glückspielbeauftragter zum Thema Glücksspiel geäußert. Und mal wieder haben sich die die siamesischen Zwillinge Pokerolymp und Pokerfirma genötigt gefühlt, sich als Lobby für die Pokerindustrie zu profilieren.

Was ist passiert: Dieser Experte zum Thema Glücksspiel hat seine Bedenken geäußert, dass er Werbung von "prominenten Vorbildern" ala Boris Becker und Stefan Raab für Online Poker bedenklich hält. Zusätzlich möchte er, dass auch die glücksspielsüchtigen Automatenspieler in Spielhallen gesperrt werden. Soweit also nichts an den Aussagen des Mannes zu kritisieren. Aber - auweia - er hat Poker in einen Topf mit Glückspiel geworfen. Welch Frevel! Und wie auf Kommando kommen die beiden Hüttenkläffer der deutschen Casinolobby aus Ihren Löchern und bellen den Mond an.

Mal im Ernst, liebe Lobby: Es ist doch scheiß egal ob Poker ein Geschicklichkeits- oder ein Glückspiel ist. Tatsache ist, dass man abhängig werden kann!

Edit: 22.00
Natürlich sollte es jedem erwachsenen Menschen gestattet sein, seine Kohle nach Belieben zu verjuxen. Allerdings ist es doch mehr als bescheuert von der Pokerlobby, permanent davon zu reden, dass Poker ein ach so hammermäßiges skillgame ist. Mir geht dieser reflexartige Aufschrei auf den Sack, wenn mal irgendeiner wieder zum Thema "Poker ist Glücksspiel" philosophiert.

Und zum ersten Kommentar: Es sind halt nicht alles intelligente Pokerspieler. Die Mehrzahl sind nunmal loosing player. Und ein Teil dieser Leute wird abhängig. Punkt. Das wollte ich darstellen. Mir kommt nämlich dieser Aspekt zu kurz. Es ist das gute Recht der Pokerlobby, sich gegen das Glückspielargument zu stellen. Es geht mir aber darum, dass im Einklang mit dem Begriff "Geschicklichkeitsspiel" auch immer eine Verharmlosung mitschwingt. Viele Spieler können halt die theoretische Edge gegenüber anderen nicht ausnutzen - sonst gäb es ja nur Gewinner -. Und unter diesen permanenten Verlierern gibt es halt auch welche, die Abhängig werden.

Nur, weil es wahrscheinlich sehr viel mehr Automaten-/ und Lottospielsüchtige als Onlinepokersüchtige gibt, kann man doch bitte schön nicht die "etwas weniger gefährlichen "Geschicklichkeitsspiele" glorifizieren.

Ein Vergleich:
  • Lotto.de macht nur noch Werbung für die Lottoannahmestelle in der Nähe. Rechts oben in der Ecke als eyecatcher findet man ein Banner, welches auf eine Informationsseite zur Glückspielsucht verweist.
  • Fulltilt.de wirbt an gleicher Stelle mit einem 100% up to $600 Einzahlungsbonus

Hohensyburg - Pokerolymp - Pokerfirma - WTF

Zocker,

jetzt wirds lustig. Das Statement von Westspiel zum Beschiss ist da. Wie erwartet lief laut Westspiel natürlich alles korrekt ab. Es war lediglich ein Anzeigefehler :-) Kein Wort über den verschwundenen und anschließend wieder aufgetauchten Geldsack und keine Erklärung über die Anzahl der Rebuys/Addons. Alles nur ein Kommunikationsfehler.
Die Sache stinkt nach brauner Soße und sollte nicht einfach unter den Teppich gekehrt werden. Lustig, dass sich gerade jetzt die sonst so brandgefährlichen Intellipokernews zurückhalten. Sind doch sonst nicht so zimperlich...Liegt ja wohl hoffentlich nicht daran, dass Pokerstars der Veranstalter der EPT in Hohensyburg ist. OK- gab nen Blogbeitrag zum Thema.

Ist mittlerweile echt alles ein bischen viel zum Thema, ich mache mal ein Highlights:
  • In den "Scotland Yard" Ruhrnachrichten wird ebenfalls zum Thema berichtet. Unter Verweis auf Pokerspieler der Internetplattformen Pokerolymp und Pokerring. Gibts dazwischen einen Unterschied? Seriös!
  • Die verschwundene Geldtasche wird natürlich von Westspiel im Statement nicht erwähnt. Die hat man erst gefunden, nachdem der Fehler mit der Anzeigetafel behoben wurde. Achso - ja ne ist klar.
  • Erst kündigt Pokerfirma einen Beitrag zum Thema an, dann wird da nix draus. Stattdessen eine journalistische Ehrenerklärung und ein persönliches Statement. Alles widerspricht sich und in den Kommentaren gehts heiß her. Unterhaltung pur!
  • Und dann wird sich gegenseitig beschuldigt, dass news voneinander geklaut werden: Naja, ich pinsel die news auch von den andern ab und reicher sie mit irgendwelchen Forumsberichten, Kommentaren und meiner eigener Meinung an. Allerdings schreib ich immer dazu, woher ich was habe und verlinke die entsprechenden Berichte. Das haben "Bildzeitung" Pokerolymp und "Süddeutsche Zeitung" Pokerfirma (Vergleich aus dem Kommentaren bei Pokerfirma) natürlich nicht nötig.
  • Es wird vom großen deutschen Pokerjournalismus geredet, links und rechts laufen die Werbebanner von Pokerstars rauf und runter, Casinos aller Orten bieten kostenlos Ihr Dienste feil und sämtliche Pokerklopapierliteratur ist dort zu haben. Irgendwie alles wie bei mir, nur das ich den besten Bonus im Angebot habe!
  • Bei Pokerstrategy gibts natürlich auch nen thread zum Thema, wo sich Rosi und Götzi sogar nen Account erstellt haben, um sich an der Diskussion zu beteiligen und ein bischen Werbung für ihren Laden zu machen. (wieso werden links auf meinen Blog eigentlich immer und überall und in sekundenschnelle gekickt ;-) )
  • Falls Ihr Euch die EPT in Dortmund angucken wollt und falls die wieder ein Gastropackage von 20 Euro fürs Zuschauen kassieren wollen...zieht euch ein Tagesticket für 5 Euro als Spieler. (Tip stand irgendwo auf Pokerolymp)
Haut rein, ich finds lustig! Weitere linktips gerne in den comments.


P.S.: Liebes Casino Hohensyburg: Ihr könnt bei mir auch nen Werbeplatz kaufen, dann schreib ich nix Böses mehr über Euch.

Betrug in Hohensyburg?

Hey Zocker,

kleine Warnung vor den Rebuy-Turnieren in Hohensyburg - gleichzeitig die Bemerkung, dass es sich erstmal nur um eine Vermutung aufgrund von Berichten in anderen Internetmedien handelt. Aber bei möglicher Gefahr im Verzug sollte man nicht zu lange mit einer Warnung warten. Folgende Ausführungen sind im Konjunktiv (=Möglichkeitsform) zu verstehen und falls an der Sache nix dran ist, werde ich das hier auch richtigstellen.

Auf Pokerolymp gab es folgende Story zu lesen:

Die Belegschaft des Casinos Hohensyburg ist anscheinend ganz schön kreativ, was die Einnahme von Rebuys und die Aufstockung des Pricepools angeht. Konkreter Fall :
  • Bei 87 Teilnehmern und einem Buyin von 150 Euro wurden nur 20 Rebuys getätigt. Macht 3000 Euro an Rebuy, die zusätzlich auf den Pricepool kamen.
  • Nach heftigen Protesten der Spieler wurde die Rebuys korrigiert und der Pricepool nochmals um 20 Rebuys angehoben. Also mal eben 3000 Euro added Pricepool. Insgesamt 6000 Euro.
  • Natürlich kann der Sieger des Turnier anschließend einfach seine Chips überschlagen, um die Verhältnismäßigkeit von Chips und Pricepool zu ermitteln. Aber da rebuy (€150 für 5000) und addonVerteilung (€150 für 10000) unterschiedlich sind, gibt es da definitiv Spielraum.
  • Im Pokerstrategy-Forum wird gemutmaßt, dass es am Personal liegt, welches von Bad Oeynhausen nach Dortmund wechselte. Auch in Bad Oeynhausen kam es nach Aussage einzelner Forumteilnehmer früher zu Unregelmäßigkeiten.
Eins ist klar: Leichter als bei einem rebuy Turnier kann ein Casino die Spieler nicht bescheissen. Welcher Spieler achtet schon in einem MTT darauf, wieviel rebuys getätigt wurden. In diesem Fall sorgte einfach die unverhältnismäßige Diskrepanz zwischen Teilnehmern und Pricepool für "Unruhe".

Sollte etwas an der Geschichte dran sein, muss da ein neuer Betreiber rein. Immerhin handelt es sich um staatliches Glückspiel. Wäre ja so, als würde in der Lottobude nur jeder dritte Tipschein abgerechnet. Und das solch ein massenhafter Betrug dem Floorman und dem Casinomanager in Zeiten der Videoüberwachung nicht auffällt, glaubt ja wohl keiner.

Die Glaubwürdigkeit deutscher Casinos wäre damit - falls die Story breit getreten wird - im Arsch. Aber selbst wenn etwas an der Sache dran ist, wird sie wahrscheinlich totgeschwiegen oder aber ein Einzelner wird als Hauptschuldiger dargestellt. Wahrscheinlich aber wird gar nix mehr dazu rauskommen.

Naja, was erwartet man von einem Casino, das Gastropackages für 20 Euro ohne Alk anbietet :-)


P.S. Kleiner Gag am Rande: Pokerfirma recherchiert noch - Das Thema ist anscheinend zu heikel, als das man blind voneinander abschreibt :-) Da hab ich es ja ohne journalistischen Anspruch leichter: "Erst schießen, dann zielen."

Aber mal im Ernst, die Sache stinkt - zumal das Casino schon längst mit einer Stellungnahme alles hätte klarstellen können.

Wieviele Pokerprofis gibt es in Deutschland?

Zocker,

wieviel Pokerprofis gibt es in Deutschland? Das frage ich mich immmer wieder, wenn ich die einschlägige Berichterstattung durchblättere.

10? 1000? oder sind es mittlerweile 1000nde?

Mittlerweile bezeichnet sich ja jeder als Pokerprofi, der:
  • die Hauptschule nicht geschafft/geschafft hat
  • gerade das Abitur macht/gemacht/nicht geschafft hat
  • studiert
  • Fußballprofi war (ne, den Krause mein ich nicht)
  • Hartz IV bezieht
  • Internetzugang hat
Mal im Ernst, unter einem Profi verstehe ich jemand, der vom Pokern leben kann. Und damit meine ich mehr als ein paar 1000 dollar im Monat (und auch länger als einen Monat):
  • Er sollte erfolgreich sein.
  • Er sollte auch eine Familie ernähren können - wahlweise ne gute Freundin/Porsche - Kohle fürn Puff haben.
  • Er sollte was für die Rente zurücklegen.
  • Er sollte zumindest ein erfolgreicher Online Spieler sein /Er sollte zumindest ein erfolgreicher Cash-Game Spieler sein.
  • Er sollte auch mal ein halbes Jahr krank sein können, ohne zu verarmen.
  • In 6 Monaten sollte man sich an Ihn zumindest für weitere 6 Monate erinnern können.
Sorry für das "Er" - gilt natürlich auch für "Sie".

Wenn ich heute so lese, wer alles Pokerprofi ist, lach ich mich kaputt. Jeder Doof, der irgendwann mal online dreieurofünfzig gewonnen hat, bezeichnet sich als Profi. Das ist doch ein Witz! Und dann gibt es noch die Vielspieler, die sich so gerade über Wasser halten können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei Pokerstrategy Black Member gibt, die gerade so das rake schlagen und kaum davon leben können. Man, unter einem Pokerprofi verstehe ich einen Doyle Brunson oder Gus Hansen, von mir aus auch einen Sebastian Ruthenberg.

Falls sich jetzt jemand angegriffen fühlt: Warum stecken diese "Profis" immense Zeit in Blogbeiträge, Internetseiten, Pokerforen und Pokerzeitschriften, wenn es doch tatsächlich so einfach ist, mit Poker spielen sein Geld zu verdienen? Geht doch einfach ab ins Casino oder zu Pokerstars und zockt frisches Geld ab, lol.

Und bitte verwechselt das nicht mit einem Zocker, dass ist nochmal was Anderes. Wobei Pokerprofi und Zocker sich gegenseitig nicht ausschließen.

Hm...hab den Post schon vor 10 Tagen geschrieben, im nachhinein finde ich den nicht so besonders, klingt so ein bischen frustiert - naja egal - to discuss.


Cheating auf Ultimate Bet

Zocker,

Warnung an alle High Stakes Spieler (lesen die hier überhaupt?:-):

Auf Ultimate Bet wurde/wird angeblich beschissen. Hier der link zum 2+2 thread. Das Gerücht gabs schon ein paar Monate.

Ziemlich erdrückende Fakten finde ich. Im Prinzip das gleich Schema wie damals bei Absolute Poker (Superuser Account). Interessantestes Detail ist natürlich, dass beide Pokeranbieter der gleichen Company gehören und ein paar der Kahnawake Jungs (Lizenzvergeber) mitmischen.

Ich denke nicht, dass auf den unteren Bonushurenlimits beschissen wird (warum sollte man das machen, wenn man viel mehr Geld abzocken kann). Aber Vorsicht ist da allemal geboten.






Frontal 21 - Lobbyarbeit fürs Pokern vom ZDF?!

Zocker!

Hab mir gerade auf der Mediathek vom ZDF den Poker-Beitrag von Frontal 21 angesehen. Ein interessanter Bericht, weil er:
1. Auf dem ZDF ausgestrahlt wurde
2. Die gängige Argumenation der Pokerlobby unterstützt:
- dem Staat geht es nur um die Kohle
- bei nicht öffentlichen privaten Pokerrunden darf um Millionenbeträge gezockt werden
- 15 Euro Buyin Turniere werden massivst verfolgt
- Casinos verleiten zur Spielsucht
- Skat wird nicht als Glückspiel gewertet (Der Vergleich mit Skat passt in meinen Augen sehr gut. Nur, weil dort alle Karten aufgedeckt werden, ist Pokern mit weniger aufgedeckten Karten ein Glückspiel?
usw.
3. Eigentlich hatte jeder etwas anders von Frontal 21 erwartet. In den einschlägigen Foren wurde im Vorfeld des Berichts etwas anderes von Frontal 21 erwartet. (Danke Björn für die Korrektur)

So weit, so gut. Ein paar handwerkliche Fehler enthält der Bericht jedoch.
  • Robbi Quo, ein relativ bekannter deutscher Pokerspieler sagt er wäre vor 3,5 Jahren über die Werbung auf Online Poker aufmerksam geworden... (achja und dann verführt worden)
  • "Boris Becker macht Werbung für ein kostenloses Portal". Lol, Pokerstars die Heilsarmee - klar macht der Werbung für Pokerstars.de, allerdings ist es absolut einfach, auf die richtige Zockerseite zu gelangen, zumal man von den Pokerportalen zubombardiert wird mit links auf die richtigen Seite, sobald man seine mail-adresse dort eingetippt hat.
Alles in allem jedoch mal etwas anderes, als der effektheischende Einheitsbrei.





Bluff Europe - nobrainer ?

Zocker,

bei Pokersucht könnt Ihr Euch eine Kritik der neuesten Version des Bluffmagazins reinziehen. Eigentlich schade um das Heftchen. Die Berichte nämlich - OK, hab jetzt nur eine deutsche Ausgabe gelesen - sind inhaltlich nämlich recht interessant.
Aber was solls. Wenn ein international agierendes Magazin einen solchen Werbe-Scheißdreck in dieser miesen Übersetzung zulässt, gibts es da wohl nur ein Note: Sechs - setzen. Besser machen, deutsch sprechen und keine Verarsche-Bonusangebote mehr veröffentlichen.

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Die Zukunft des Pokerns und der Bonusangebote

Bonushuren,

habe einen interessanten Bericht auf low life - low stakes gefunden, der sich mit der Zukunft des Online Pokerns beschäftigt.
Im Prinzip beschreibt Märchy ganz korrekt, dass durch die immer bessere Wissenvermittlung im Internet die Fische aussterben bzw. so gut spielen, dass man den rake nicht mehr schlagen kann. Interessante und in meinen Augen auch richtige Betrachtungsweise. Aber im Endeffekt kann das einer Bonushure egal sein. Falls es tatsächlich soweit kommt, werden die Anbieter sich etwas Neues einfallen lassen. Neue Spiele werden promoted, Backgammon ist heute schon auf Party Poker ein gutes Beispiel. Skat, Rommee und andere Skillgames können ebenfalls dazukommen. Zudem gibt es noch soviele Pokervarianten, die noch gar nicht so richtig losgegangen sind: Omaha wird bereits gehypt, 7 Card Stud wird es ebenso werden.

Eines wird allerdings immer bleiben: Die Verlockung durch den Bonus. An den Kundenwerbemethoden der Anbieter wird sich nichts ändern. Dann spielen wir halt nicht mehr NL Short Stack Strategie long hand, sondern Bridge.

In der Zwischenzeit empfehle ich den sensationellen Bonus bei Absolute Poker mitzunehmen :-)

Und nochmals der Hinweis auf die Newsletter-Funktion und die Umfrage rechts.


Geplatztes Turnier bei Mansion

Eigentlich sollte ja am Sonntagabend (17.02.08) ein 20k Freeroll von Pokerstrategy.de auf Mansion stattfinden. Ergebnis siehe hier...

Bei Mansion gibt es seit 1-2 Wochen technische Probleme. Schön und gut, kann mal passieren. Aber SO groß sollte der Ansturm durch die neue ps.de Partnerschaft nun auch wieder nicht gewesen sein. Im Freeroll waren knapp 1.300 Leute registriert, schätzt mal durch ps.de kamen demnach so 5.000 neue Kunden bei Mansion dazu.

Nun kann es sein, dass die Probleme nichts mit der Anzahl der Leute zu tun hat. Trotzdem sollte Mansion dazu stehen und offen diese kommunizieren. Eine Meldung, dass man technische Probleme hat, sieht vielleicht nicht perfekt aus auf der Webseite. Aber immerhin lebt man von der Stimmung der Spieler. Ist ja nicht so, dass Ongame nicht noch andere Skins hat...PS.de kann da auch nichts machen.

Allerdings bin ich auch kein Freund der Schreihälse: "Ich cash da aus, der Anbieter ist shice!". Am Ende sind wir alle wegen Geld da. Und wenn Mansion eine einfach Möglichkeit bietet, dann sind die Schreihälse ruckzuck wieder zurück...

Kurzum: Auch größere Anbieter können in technische Probleme kommen. Die typische Bonushure wird das sowieso kaum treffen. Trotzdem würde ich mir manchmal wünschen, dass die Pokeranbieter auch mal Fehler als solche kommunizieren. Oder seid ihr schon so abgestumpft, das Probleme der Anbieter ausgeblendet werden?

Gruß,


P.S. Zum Vergleich die Reaktion von Betfair auf den Softwarebug und die anschließende Fehlerkommunikation. Find ich doch besser als totschweigen und rake kassieren:

Dear Rakemeister,

As you may have noticed we experienced some stability issues in the past week and made the decision to return to a previous version of our software as we felt that was the best course of action in order to guarantee stability for our players.

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In the meantime we would like to confirm that we are putting more resource and a bigger effort towards improving our poker room than ever before and with the learnings from the past seven days feel very confident we will deliver over the coming months.

Betfair Poker Team

Lotto oder Poker ? Aktuelle Diskussion des Erwartungswertes

Bonushuren,

eigentlich halte ich mich mit negativen Kommentaren zu Berichten auf anderen Pokerseiten zurück. Bei dem aktuellen Beitrag auf Intellipoker zum Lottofieber könnte ich allerdings Kotzen.

Da wird - soweit korrekt - der schlechte Erwartungswert beim Lotto beschrieben. Gut 50% - 70% gehen angeblich als Gebühren drauf. Als leuchtendes Gegenbeispiel wird dann das Sunday Million bei Pokerstars mit einer Gebühr von gerade 5% verglichen.

Mal im Ernst: Was soll denn dieser bescheuerte Vergleich? Das stimmt einfach nicht. 50 % Ausschüttung gehen an die Spieler, 12 % an den Staat und 25 % fließen in zweckgebundene Unterstützungen (Kultur, Sporthilfe, Denkmalschutz, Caritas usw.) Vom Rest werden die Vertriebspartner (=Lottoannahmestellen) und natürlich auch Westlotto finanziert.

Und Pokerstars? Zahlen die von Ihren Gewinnen einen Cent an den Staat? Evtl. ein paar Kröten gehen für die Steuerbeiträge der Intellipoker-Angestellten drauf, das wars aber auch schon. Und soll mir keiner mit dem Argument kommen, dass PS ja auch kein Echtgeldspiel in Deutschland anbieten dürfte. Dann hätten die Ihren Firmensitz nämlich immer noch nicht in Deutschland, sondern in irgendeinem Steuerparadies.

So ein dämlicher Vergleich, genauso wie der mit dem geringen Gewinnanteil der deutschen Casinoindustrie. Die armen Casinobetreiber können sich angeblich keine Mischmaschinen leisten. Sollen die Betreiber doch Ihre Lizenz zurückgeben, es finden sich bestimmt ein paar Abnehmer. Ganz übel wird mir aber, wenn ich dazu noch 500 zustimmende Fanboy-Kommentare zu diesem Post lese. (OK, für jeden Kommentar gibts nen FPP bei Pokerstars, lass ich mal als Entschuldigung gelten).

Als Bonushure bin ich mit Sicherheit der Letzte, der den Moralapostel raushängen lassen sollte, aber die Jungs bei Intelli wären besser bedient, ihren spärlichen Content auszubauen, als sich auf so ein Bildzeitungsniveau runterzulassen. Nach dem Motto: "Kauft den Schnaps doch schwarz unter der Ladentheke, dann spart Ihr die Steuern!"
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Account gehackt und 100K weg - wer sorgt für die Sicherheit?

Es ist schon hart, was man dieser Tage über einen gehackten Account auf Pokerstars liest. Einem Highroller von Pokerstrategy wurde der account gehackt und huntertausend Euro sind geklaut worden, d.h. gar nicht geklaut sondern schön an die breite Masse verteilt durch sinnloses Spielen. Die genauen Details sollen aber gar nicht Bestandteil meines Postings sein, sondern die Frage:

Wer ist für die Sicherheit verantwortlich, der Pokeranbieter oder die Spieler?

Stellen wir doch mal einen Vergleich auf:
Was erwartet denn die örtliche Sparkasse von mir, wie ich mir meine 4-stellige Geheimzahl des Girokontos merken soll. Achja, ich soll die Geheimzahl nirgendwo aufschreiben, niemanden geben und bei der Eingabe am Automaten aufpassen, dass keiner über die Schulter guckt. OK, das klingt leicht. Damit nicht jemand meine Geheimzahl durch probieren rausbekommt wird nach 3maliger Falscheingabe die Karte eingezogen und gesperrt.
Sollte trotzdem was passieren, gibt’s Geld zurück. (Z.B. wenn ich am Automaten bei Eingabe der Geheimzahl gefilmt worden bin und gleichzeitig jemand mit einem Aufsatz meine Karte liest).
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Was erwartet der internationale Pokeranbieter von mir? Nun ja, da wäre zuerst einmal die Aufforderung ein sicheres Passwort zu verwenden. Keine 4-stellige Geheimzahl, nein- irgendwas mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen. Die soll ich mir an einem sicheren Ort notieren. Am besten soll ich diesen Ort mit allerlei Feuerwällen (harten und weichen), Viruswarnern und ganz komplizierten Schlössern ausstatten.
Sollte trotz dieser Sicherheitsmaßnahmen jemand bei mir einbrechen und das Passwort entwenden, hab ich leider Pech gehabt. Wobei, es muss ja noch nicht mal jemand einbrechen. Evtl. schreibt er das Passwort einfach ab, während ich es beim Pokeranbieter auf der Seite eingebe. Weil das Passwort wird ja über ein ganz lange Leitung zum Pokeranbieter transportiert. Auch in diesem Fall hätte ich Pech gehabt.

Aber - das ist ja toll - sollte ich irgendwann mal ein neues Passwort benötigen, muss ich einfach im Pokerclient aufs Knöpfchen drücken „Passwort vergessen“, das neue wird mir dann automatisch in den offenen Briefkasten vorm Haus gelegt. Achso!

Was ich sagen will ist ganz einfach: Die Pokeranbieter sind gefordert, die Sicherheit zu erhöhen. Nicht die Spieler!

Zum aktuellen Fall muss man eins allerdings auch festhalten: Passiert das dem normalen 0815 Fisch mit seiner Bonus-Bankroll, der nicht in der High-Roller Gewerkschaft ist, kein Hahn würde danach krähen. Und es ist natürlich auch kein Problem, welches Pokerstars exklusiv hat. Die Sicherheitsvorkehrungen sind überall relativ ähnlich.

Trotzdem natürlich good luck an loco, dass er die Kohle wiederbekommt. Tut sich wohl auch schon was. Kein Wunder, der thread wude bei Pokerstrategy ja auch schon 40.000 mal angeklickt. Wozu ein Forum doch gut sein kann...


Bots are killing Poker

Die New York Times hat in ihrem Gastblog einen interessanten Artikel zum Thema Bots veröffentlicht.

Im Kern geht es darum, dass der Verfasser an ein Ende des Online Poker Hypes glaubt, da zukünftig nicht entdeckbare Bots mit ausgefeilten Strategien gegen echte Gegner antreten werden. Nehmen wir mal die beiden Hauptargumente des Verfassers und betrachten diese:

  1. Bots sind zukünftig undetectable: Joa, da geb ich ihm recht, dass sind Sie ja theoretisch heute schon. Vorraussetzung ist allerdings, dass man doch mit einem gehörigen Maß krimineller Energie an die Sache rangeht. Jeder "0815 Cheater", der einen marktüblichen Standardbot auf seinem Rechner laufen lässt, wird jedoch ziemlich schnell ne böse mail von seinem Pokeranbieter bekommen.
  2. Pokerbots pokern zukünftig besser als jeder Spieler: Zur Untermauerung dieser These wird das Show Match von Phil “The Unabomber” Laak und Ali Eslami gegen den Pokerbot "Polaris" angeführt, welches die beiden Pros nur knapp gewinnen konnten. Mal abgesehen davon, dass die statistische Aussagefähigkeit eines solchen Matches gleich null ist, würde es mich doch sehr stark wundern, wenn Polaris tatsächlich so gut ist. Nach kurzer Zeit hatten die Spieler bereits Gegenstrategien entwickelt, in der Realität könnten die Pokeranbieter Ihrerseits mögliche Algorithmen entwickeln oder die der Bots auswerten und diese dann identifizieren.
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Denke, dass die Argumentation für die Überlegenheit von Pokerbots insbesondere von allzu Technikgläubigen kommen. Selbst beim Schach hat es Jahrzehnte gedauert, bis die Computer auf einem Level mit den Menschen waren. Und da liegen ja nunmal - im Gegensatz zum Pokern - alle Informationen vor.

Zumal gibt es ja ein ganz einfaches Mittel, den Bot-Programmierern die Arbeit zu erschweren. Die Verlagerung des Spiels auf andere Pokervarianten oder eine geringfügige Änderung der Regeln. (Klingt erstmal utopisch, aber wieso sollte man Holdem nicht einfach mit nem 4 Karten Flop spielen :-) Dann wäre erst mal wieder ne Menge Programmierarbeit für die Bothersteller angesagt.

Ich frage mich allerdings, wo jetzt der Unterschied zwischen einer ultratighten Bonushure und einem Bot ist?!