Ein etwas anderer Fisch

Bonushuren,
zur Abwechslung war ich mal real live Fische angeln. Nein, nein - kein Casinobesuch, sondern ausgestattet  mit einer echten Angelrute und ein paar Fläschken Kronenbourg ging es zum Nachtangeln an den See. Einer unserer letzten Urlaubstage. Mittlerweile bin ich auch wieder zu Hause.
Normalerweise geh ich mit den Kumpels an den Steg, wir baden eine Stunde die Kunstköder und gehen, ohne dass auch nur ein Fisch am Haken zupft (ist mir eigentlich ganz Recht so…)
Vorgestern Abend haben wir dann beschlossen, ein kleines Nachtangeln abzuhalten. Ich alle mit Angeln ausgestattet und wir die Würmer gebadet. Business as usual aber dann kommts. Ich ziehe irgendwann kurz vor dem Aufbruch den Köder durchs Wasser. Auf einmal habe ich Widerstand an der Schnur. So weit kein Problem, weil wir ja dauernd irgendwelche Hölzer und Gestrüpp rausziehen. Aber auf einmal macht es „Sirrr“, was bedeutet, das die Bremse in der Angelrolle Schnur abrollt. Und zwar ziemlich schnell. Ich gezogen und Tatsache - einer dran: „Ich hab einen“ schreie ich, total aufgeregt, weil ich noch nie, nie, nie in meinem Leben einen richtig dicken Fisch gefangen habe.
Die Angeltheorie besagt, dass man jetzt ein bischen Leine geben muss und langsam wieder einrollt, damit der Fisch müde wird und man in später besser anlanden kann. Und damit nicht aus Versehen der Haken abreißt. Nach 5 minuten war es soweit, der Fisch war recht na am Steg und die Kinder-Rute hat sich derbe durchgebogen. Und dann springt ein fettes Biest aus dem Wasser. Alle schreien (!) vor Schreck. Ah, Uh, Boah, Woooa…
Alles guckt mich an, schließlich bin ich ja der vermeintliche Angelprofi. Ach Du Scheiße. Ich also den Burschen am Haken zu mir gezogen und starre in ein Maul mit ca. 7 cm Durchmesser. Äh….wie krieg ich da den Haken raus ohne meine Hand zu verlieren? Hab den Fisch dann an Land gezogen. Ein 60 cm Karpfen, der bestimmt so 5 kg gewogen hat und sich verdammt, verdammt bewegt hat. Keiner wollte helfen, musste also selber das Monster fixieren und den Haken rausholen. War zum Glück ziemlich einfach und ich konnte den Ärmsten dann schnell wieder in den See werfen. Hatte wirklich ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich unnötiges Tiere quälen hasse. Klar, wenn man angelt, kann das passieren…aber wie gesagt…ich hab noch nie was richtiges gefangen. Auf der anderen Seite war es so ein super Gefühl, den fetten Burschen am Haken zu haben. Auch alle anderen waren total begeistert. Die Jungs bekamen sich überhaupt nicht mehr ein. So müssen sich Steinzeitmenschen früher gefühlt haben. Und für mich definitiv ein viel geileres Gefühl als einen Riesenpott im Casino gewonnen zu haben.


Ein Tag am Strand

Aloa,

wie sieht eigentlich so ein typischer Surfer/Bodyboarder Tag aus. Hab mal ein kleines Protokoll geschrieben:

09.00 Der Wecker klingelt...

Spaß beiseite - man wird einfach durch die Sonne geweckt, die das Zelt ordentlich aufheizt (Yes, richtige Männer pennen nämlich im Zelt bzw. in irgendwelchen verlausten und umgebauten VW-Bussen, ausrangierten Postpaketwagen oder Mini Lkws)


11.00 Je nach Wetterlage und Wellenvorhersage (swell) wird jetzt entschieden, ob man zum Meer geht oder lieber noch ein bisserl abhängt. Nun ja, da es wellenmäßig momentan ein wenig mau ist, wird meistens abgehangen.

11.0 - 13.00 Ab zum Campingsplatz- Pool, Siesta machen.
13.00 - 14.30 Mittagessen, ab jetzt schmeckt dann auch das Bier den meisten wieder.
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Bonusübersicht
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14.30 - 19.00 Ab zum Strand, komme was wolle...zur Not halt Bier trinken.
19.00 - 19.30 Im Supermarkt die notwendigen Utensilien für den Abend kaufen. Bier, Fleisch und Kopfschmerztabletten.

20.00 - OESD Wenn kein Abendprogramm ansteht, gemütliches Beisammensitzen, Grillen, bisserl Kartenspielen (Doppelkopf, Skat, no Poker), oder aber man besucht die Campingplatzbar auf der Suche nach irgendwelchen Bräuten, die es aber niiiieeeeee gibt. Meist kippt man gegen Mitternacht in die Falle - die ganze frische Luft hier und die körperliche Betätigung lässt uns wie die Engelchen schlafen.

Hang Loose,

Techniktip für Pokerjunkies: How to find a W-Lan in Holiday und scheiß auf die Froschfresser!

Zocker,

Befinde mich ja aktuell am französischen Atlantik, um meine Surfkünste zu verbessern. Und auch bei den verfickten Froschfressern (warum ich direkt so ausfallend werde…dazu später mehr) hat der Fortschritt nicht halt gemacht. Selbst im abgelegensten Kaff gibt’s jetzt Internet. Mein Campingplatz liegt so 10 km weit im Hinterland, mit einem schönen See zum Ausgleich des aktuellen Monsterswells (Riesenwellen) am Strand. Mache also meinen Laptop im Wohnwagen an, gucke bei den verfügbaren Drahtlosnetwerken nach und zack… einige Verbindungen mit guter Signalstärke – natürlich verschlüsselte Netzwerke. Nach 2 Wochen war ich doch leicht auf I-Net und OP-Entzug. Also zur Rezeption gestiefelt und gefragt, ob ich mich bei denen in I-Net einklinken darf. Gegen Bezahlung natürlich, Und jetzt kam die typische Franzkopp-Verarsche Antwort: „Unfortunately we don´t have Internet this year“…Hä? Sonst aber jedes Jahr oder was? Die Pisser hatten noch nie Internet. Ich sage, ich hätte volles Signal und sie könnte mir doch nen schönen Preis machen. *Zwinker Zwinker* … Froschresser Antwort: „I said, we don´t have Internet“. Dabei macht die Rezeptionsschlampe nen Augenaufschlag als wär ich der letzte Abschaum und dreht sich um. Bei so was schwenke ich dann gerne auf harten, kernigen deutschen Slang um. „Isch wörrrrrde wüderrrrkommän, Do kleine Wöderstandsschlampe“ (die verstehen eh kein Wort aber es befreit ungemein :-).
Also andere Taktik… abends schleiche ich bei den Bungalows an der Rezeption rum, wo in der Regel die Saisonarbeiter leben. Habe meinen Laptop dabei und prüfe ständig die Signalstärke der umliegenden W-Lans. Da...voller Ausschlag…und schon sehe ich jemand mit Laptop aufm Schoß am surfen. Ich hin, mein Problem erklärt und dem Franzkopp unverblümt 20 Euro fürs WPA-Kennwort hingehalten. 5 Minuten später war ich online. Na also, geht doch! So typisch...
Sitzt man in einem Restaurant , muss man hier generell ziemlich lange auf Bedienung warten. Bedienung kann man das eigentlich nicht nennen. Es ist eher so, das man hier viel Geld bezahlt, um bei einem schlecht erzogenen, arroganten Franzosen irgendein 0815 Fraß erhalten zu dürfen. Selbst die französischen Gäste lassen sich doch derbe viel Gefallen. Man möchte eine Flasche Wasser? Wird einem regelmäßig mit totaler Verachtung auf die äußerste Tischkante geknallt.
Man möchte bestellen? Kein Problem, voraussgesetzt auch der letzte Franzose ist bedient, selbst wenn er eine halbe Stunde später im Restaurant erscheint! Speisekarten sind nur auf französisch, teilweise nur baskisch.
Bezahlen? Auch kein Problem, wenn man ne ¾ Stunde Zeit mitbringt. Dann wird einem der Becher mit der Rechnung hingelegt. Einfache Sache - Man steckt das Geld rein und geht. Ich also sauber mein 78.50 abgezählt und hatte es auch geschafft, meinen kompletten Kleinmünzen-Vorrat reinzustecken ohne auch nur einen Cent Trinkgeld zu berücksichtigen.
Dann wurden die Dumpfbacken aber auf einmal schnell. An der Tür werde ich angehalten: „Monsieur, questione l´addition“ oder so ähnlich. Ich also mit der Oberkellnertranse zum Tisch zurück und dann wird aber sowasvonjeder Cent gezählt. Stimmte natürlich alles – bis auf das fehlende Trinkgeld – und der Franzose schmeißt mich anschließend halb raus. Auf einmal konnte die Sau auch englisch „Please don´t come back“. Ich wieder im germanischen Akzent. „Aba gärne, näckstes mal setz isch einen Iegel vorrr die Türre“.
Kein Zweifel, die haben hier nen ausgeprägten Deutschen- Komplex. Allerdings nur die Jüngeren- die Älteren sind hingegen ganz nett und sprechen besser Fremdsprachen als Ihre verzogenen Nachkommen.
Egal, ich zock jetzt ne Runde auf Titan. Bonus siehe unten.


Monsterswings

Urlaubszeit und pokerfrei, so muss das.

Ich hatte gestern den besten Surf-Tag meines Lebens. Der Wind war offshore (ablandig), d.h. die Wellen brechen höher und schön hohl, der swell (das ist die grundsätzliche Wellenhöhe/die Dünung, die vom Atlantik auf die Küste donnert) war so um die 9 ft (2.70 m) und die Strömung war auch nicht so stark. Dazu noch ein Wochentag, d.h. der Strand war nicht crowded (= wenige surfer im Wasser) und die locals (= die ortsansässigen, touristenagressiven Sufer) waren arbeiten :-)

Am Spot (= Strand, wo man surft), einem Beachbreack (= Sandstrand) wird erstmal geprüft, wie man am besten den line-up erreicht. (Also der Ort, wo sich die Surfer sammeln, um auf die Welle zu warten.

Dann paddelt man los und versucht so schnell wie möglich ins line-up zu kommen, teilweise muss man sich dabei durchs Weißwasser (=da wo die Wellen brechen) kämpfen und auch schon mal einen duck dive anwenden. (=Technik, um unter der Welle hindurchzutauchen). Dann heißt es warten...wobei man immer wieder gegen die Strömung paddeln muss, da man sonst in den Schwimmer-Bereich getrieben wird, was die französischen Bademeister Rettungsschwimmer mit strengen Trillerpfeifen und wildem Flossenschwenken bestrafen.

Je nach Wellenlage bekommt man jetzt früher oder später eine passende Welle. D.h. man hat die Chance, die Welle an dem Punkt zu erwischen, so dass man sie abfahren kann. Das gelingt Könnern (=Einheimischen) wesentlich leichter als Anfängern (=Touristen=Bonushure).

An diesem Tag passte allerdings alles. Ich war gerade im line-up angekommen und bereitete mich auf das übliche Warten vor, da kam sie auch schon. Meine Urlaubswelle. Dazu muss man wissen, dass man teilweise stundenlang, tagelang auf dem Brett hängt, ohne eine wirklich interessante Welle abzubekommen. Und hier war sie: Sauhoch, so dass es mir ganz schön bischen mulmig wurde, zudem kein andere Surfer in der Nähe, der Sie mir streitig machen konnte. Also Board Richtung Strand gedreht, zwei drei kräftige Paddler und ab in den Drop (=der Einstieg in die Welle). Man kann es ein wenig mit Snowboarden vergleichen, allerdings viel steiler, brutaler und heftiger. Eher snowboarden vor einer Lawine. Die Welle bricht dann irgendwann, in diesem Falle sogar ein bischen hollow (=hohl), so dass man gebarrelt wird (=man gleitet durch diese Röhre).
In diesem Falle ging das gefühlte 30 Sekunden, in Wirklichkeit sind es nur wenige Sekunden, die Intensität lässt das ganze aber wesentlich länger erscheinen.
Dann kommt der Close Out, d.h. die Welle bricht. In meinem Falle kam der Close out nicht nur von hinten, sondern auch noch von vorne. Ein Wipe-Out (Sturz vom Brett) mit anschließendem Waschgang und gewaltigem Luftanhalten Luftknappheit droht! In diesem Moment pisst man sich schon fast in die Hose vor Angst. Einzige Möglichkeit - man ändert die Fahrtrichtung von parallel zum Strand auf frontal zum Strand. Also das Brett kurz vorm Zusammenprall der beiden Close-Outs Richtung Strand gerissen und darauf gehofft, dass man irgendwie vor das Weißwasser kommt. YES- hat geklappt! Jetzt kommt der zweite Teil der Fahrt: Man saust einfach gerade auf den Strand zu, das schäumende Weißwasser treibt einen ganz alleine an. Viele brechen diese Weißwasserfahrt ab, um so schneller wider ins line-up zu kommen. Mir war es egal, diese Welle wollte ich bis zum Strand bringen.

Dort angekommen, erstmal zu den Kumpels - Bier aufgemacht und von meiner Großtat erzählt :-)

Das Leben kann schön sein.




Cesta Punta und eine nette Wette.

Aloa,

Gestern war es soweit. Wir waren zum Cesta Punta. Pelota ist der Oberbegriff für diese Sportart. Es gibt verschiedene Bezeichnungen und verschiedene Unterarten dieses Sports. Alle haben eins gemeinsam: Der Ball wird gegen eine riesige Wand geballert und darf beim zurückspringen maximal einmal auftitschen. Zum an die Wand hämmern nutzt man entweder die Hand, einen kleinen Holzknüppel oder aber die bananenförmige Fang- und Wurfschale. Jai Alai heißt dieses Spiel in Amerika. Der Ball ist knüppelhart, die Zuschauer werden durch ein Fangnetz geschützt.

Ich fands super interessant, vor allem weil der Anwurf aus ca. 60 metern gegen die 15 meter Breite und 7.50 hohe Rückprallwand erfolgt. Das Spielfeld ist ca. 75 m lang und 20 m breit und wird von nur 4 Leuten bearbeitet! Rasend schnell ist der Ball, es gibt Stops, Lops, Schmetterbälle, die Spieler laufen teilweise die Wand hoch. Hab ein Video ausgegraben, was die Sache viel besser beschreibt.



Ein schöner Abend. Das Bier kostete nur nen Euro, zum Abschluss gab es noch ein nettes Feuerwerk und bei meiner Sidebet mit meinem französischen Kumpel hab ich noch 50 Schokotaler gewonnen. Ich hatte vorgeschlagen auf den Sieger eines Spiels zu tippen. Quote 2:1. Er meinte, "Du spinnst", weil ein Team absoluter Favorit war. Tja, da hatte der alte französische Fachmann wohl unrecht, ship it - netter Bonus :-) Alles in allem ein absolut lohnenswerter Besuch.

Hang Loose,

Casino Dax - Schlachtfest bei der Feria

Zocker,


gestern konnte die olle Bonusbitch einen schönen Gewinn im hiesigen Casino abräumen. Quasi Payback auf französisch, bei den Supermarktpreisen hier habens die Jungs auch nicht anders verdient.

Aktuell ist in Dax, einer Kleinstadt hundert Kilometer südlich von Bordeaux, die 6-tägige Feria. Ein gigantisches "Folklore Fest" welches von den Einheimischen dazu genutzt wird, ununterbrochen und in hohem Maße Unmengen an Alkohol zu kippen. Die Feria besteht aus unterschiedlichen kulturellen Darbietungen: Stierkampf, Pelota, Folklore Tanz und jede Menge Musisk und Fusel. Über die Internetseite Barrierepoker bin ich dann auf das örtliche Casino gestoßen. Die Idee war recht einfach: 6 Tage Dauersaufen plus französisches Poker Know How = Exorbitanter Gewinn!

So kam es dann auch, die Tische waren voll mit französischen Hobbyspielern. Bei Blinds von €1/€2 Nolimit saß die Urlaubskohle entsprechend locker und ich bin nach 6 Stunden mit entspannten 300 Euro Gewinn wieder abgedackelt. Werde die nächsten Tage nochmals hin, die Feria läuft noch 3 Tage :-)

Die Franzköppe sind allerdings auch ein derb verzocktes Volk. Die lokale französische Zeitung Sued Ouest hat z.B. jeden Tag eine Seite über Pferderennen, bei denen 3 Experten jeweils die Ergebnisse vorhersagen. Quasi wie die berüchtigte deutsch  Rennbahnzeitschrift, wo die letzten Ergebnisse der Pferdchen, der Boden, das Gewicht, das Wetter etc. statistisch erfasst werden. Werden wir wohl auch mal hin.

Ansonsten hab ich mir gestern in Hossegor ein fettes 9´ Longboard gekauft und habe bereits meine ersten Stehversuche unternommen. Kleiner Surftip: Für den normalen Urlaubssurfer ist es ratsam mit einem ziemlich großen und sehr stabilen Brett anzufangen, sonst gibt es kaum Erfolgserlebnisse. Außer dass man gegen die Strömung um sein Leben schwimmen muss :-)

So, Akku geht leer und ich muss noch DFB Pokalergebnisse checken. Brauchbaren Bonuscontent gibts erst wieder nach dem Urlaub.


Französische Volldonks in schönen Casinos

Zocker,

für alle Live Cash Game Spieler gibt es heute den ultimativen Reise-Tip:

Die größten und dicksten Fischschwärme auf diesem Kontinent gibt es im schönen Frankreich. Genauer gesagt an der französischen Atlantikküste, im Baskenland, in Biarritz. Klein Monte Carlo würde ich dieses Örtchen nennen. Alles teuer, Shopping, Restaurants usw. – lasst Eure Frauen also besser zu Hause.


Dafür laufen im dortigen Casino allerdings die lauesten NL Holdem Spiele, die man sich auf dieser Erde vorstellen kann. Gut, dass Niveau ist in Venlo nicht höher, allerdings auch nur bis zu einem bestimmten Tischlimit. In Biarritz sieht das mit den Volldonks und den Limits allerdings anders aus. Je nach Spielergemeinde liegen die Blinds bei €25/€50 – dabei sind von 8 Spielern mindestens 7 Anfänger, die maximal die Regeln beherrschen und Poker als Glücksspiel interpretieren - allerdings mit einer Interpretationsauflage von Minimum €5000 am Tisch sitzen. „Danke Frankreich für Deine furchtlosen Söhne“ habe ich mir nach einer halben Stunde Beobachtung gedacht und mich direkt mit voller Urlaubskasse an die Tische gehockt. Wie es dann manchmal so ist, bekommt man seine Kohle halt nicht untergebracht und so bin ich nach 4 Stunden breakeven aus der Bude wieder raus. Ich habe zudem ultratight gespielt, da das ganze doch weit über meiner Bankroll war und ich kein Risiko eingehen wollte, so dass selbst die französischen Mitspieler Lunte rochen, wenn ich mal einen Einsatz gebracht habe. Dafür habe ich dann allerdings (mal wieder) die unglaublichsten Gewinnerhände gesehen. König hoch gegen Dame hoch in einem riesigen 8000 Euro-Pot. Das Spiel stand unter dem Motto: "Wer hat die dicksten Eier". Ich jedenfalls nicht, sonst wäre ich da nach einer Woche Millionär. Aber definitiv lehrreich, wenn schwerreiche und gelangweilte Urlauber um Geld spielen. Man kann doch einiges an Erfahrung fürs nächste mal mitnehmen.
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Casino Biarritz: Ein schönes Aquarium

Die nächste Station war dann Saint Jean de Luz, ein noch schöneres Städtchen als Biarritz. Hier mussten wir allerdings feststellen, dass im Casino nur Blackjack und Roullette angeboten wurden, ebenso wie in Hossegor.


Casino Saint Jean de Luz: Schön, aber kein Poker

Eine Risikowarnung muss ich allerdings aussprechen- Achtung, jetzt wird’s unappetitlich: Kacken in Frankreich ist nicht zu empfehlen. Das liegt daran, dass unsere französischen Nachbarn zwei Dinge nicht beherrschen.
1. Kackschüsseln bauen --> selbst in den besseren Hotels finde man immer noch die gute alten Lochscheißkeramikabteilungen (ein Schüssel mit Loch ist im Badezimmerboden eingelassen). Bei Betätigung der Spülung fliegt einem dann der komplette Bodenbelag um die Beine. D.h. alles was nicht seinen Weg in das verdammt kleine Zielfenster findet, wird durch die Toilette verteilt. Würg!
2. In von mehreren Beteiligten besuchten Toiletten (Casino, aber auch gerne auch in Sterne-Restaurant) findet man regelmäßig die Hinterlassenschaften des Vorgängers auf dem Boden. -> liegt an dem unter 1. beschriebenen kleinen Zielfenster.

Wie dem auch sei, ich kann diesen Teil Frankreichs aus touristischer und Pokerspieler-Sicht nur empfehlen. Falls Interesse besteht, poste ich noch ein paar Fotos, einen Bericht zu San Sebastian und den Besuch eines portugiesischen Stierkampfs.




Sommer 2010: Stierkampf auf französisch

Aloa,

wellenmäßig war es gestern lau, so dass wir den Tag mit Sonnenbaden und Büchsenbier verbracht haben. "Business as usual" also :-)

Gestern Abend waren wir dann bei der französischen Variante des Stierkampfes, Course Landaise heißt dass hier. Was soll ich sagen - mit Stierkampf, wie Ihn die meisten kennen hat das hier nix zu tun. Im Endeffekt kommt der Stier aus den Katakomben gerannt und rennt auf den Torero zu. Dieser macht dann ne schicke Drehung und weicht dem Stier gekonnt aus. Oder Sie springen über den Stier drüber, davon gibt’s mehrere Varianten. Variante 1: Kopf voran und Flugrolle zum abrollen, Variante 2: Salto über den Stier drüber, Variante 3: Mit verbunden Füssen und einfach gestreckt drüberspringen. Bei der Aktion ist Timing gefragt, ich muss sagen, die Jungs haben echt Mut.

Anschliessend war das Publikum an der Reihe. Die 10 jaehrigen wurden von einem Mini Stier gejagt, die groesseren von ausgewachsenen Bullen. Da waren ueble Szenen dabei, kann hier kein video bearbeiten - wird nachgereicht.
Den Stieren an sich passiert nix - zumindest nicht körperlich. Ich denke aber, dass die Viecher schon gequält werden, da Sie ja als eigentliche Fluchttiere in der Arena eingepfercht werden und permanent provoziert werden. Ob die vorher mit Medikamenten "heiß" gemacht werden, weiß ich nicht - so wie manche Stiere allerdings abgingen, könnte das schon sein.

Auf der anderen Seite ist die Sache ein seid Generationen verwurzelter Bestandteil der baskischen Geschichte und wird von jungen und alten Einheimischen verfolgt, ein Verbot würde da schon ein Stück Kultur zum Erliegen bringen.

Da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden, ich habs jetzt gesehen und muss auch nicht mehr sein. Folgendes Video hab ich bei youtube noch ausgegraben:




Hang Loose,









P.S. Wer auf einen Blogeintrag über Boule / Petanque wartet...das zu bringen halte ich nicht für sinnvoll. Nur soviel: Jeder, wirklich jeder spielt es hier - überall sind kleine Anlagen. In jedem Dorf, Campingplatz, Sportplatz etc. gibt es Plätze.. Ich kann der Sache nicht viel abgewinnen, aber die Menschen hier lieben es.

Sommer, Sonne, Bodyboard

Zocker,

der alljährliche Sommerurlaub der Bonushure rückt näher. Die Killerplauze hat sich in den letzten Monaten zu einem Killerpläutzken entwickelt, so dass ich halbwegs Strandfigur aufweisen kann. Obwohl das einem in meinem Alter auch schon fast egal ist. Das Bodyboard ist jedenfalls gewachst, der Pizzaofen und Gasgrill für den Campingplatz eingepackt. Alcoholica für Urlaubscoctails ebenso. Habe Zutaten für Caipirinha (für die Damen) und Zombie (für die Herren) an Bord. Damit das ganze platzsparender wird und man nicht den ganzen Krempel mitnehmen muss, hier mal ein alter Bonushuren Coctail Trick:

Man braucht eigentlich nur 3 Pullen Starkalkohol:
  • Cachaca (nehmen wir als weißen Rumersatz im Zombie und als Grundlage für den Caipi)
  • Brauner Rum (für den Zombie, Long Island, Cuba Libre)
  • Cointreau (für den Zombie. Orangenlikör macht eigentlich aus jedem Fruchsaft + Rum irgendeinen brauchbaren Schlüpferstürmer)
Evtl. Grenadine- und Maracujasirup, den Rest kann man in der Regel vor Ort kaufen.

Werde den ein oder anderen Urlaubspost verfassen!


Hang loose


185 Dollar Hollywood Poker Bonus und $3000 rakerace

Bonushuren,

vor ein paar Tagen trudelte von Pokersavvy eine neue Promotion bezüglich eines rakeraces auf hollywood Poker rein. 3000 Dollar gibt es dort im August zu verteilen. D.h. für die Spieler, die die meisten Hollywood Poker Points zwischen dem 01.08 und 31.08.2010 erspielt haben, werden von Pokersavvy $3000 Dollar Pricepool ausgeschüttet. An dem rakerace können alle teilnehmen, die über Pokersavvy bei Hollywood Poker angemeldet sind.
Eine gute Gelegenheit für mich, den Hollywood Poker Bonus zu aktualisieren:


Pokerraum: Hollywood Poker
Affiliate: Pokersavvy 
Bonusname: Choice of Sign-up Bonus + 1150 SavvyPoints (nur bei Anmeldung über Bonushure)
Optimaler Bonus: $70 + 1150 SavvyPoints = $185
Optimale Abspielrate: 107%  (cashgame) / 165% (Turniere)


Benötigte Punkte: 560 Poker Points. Das entspricht entweder $173 in Rake oder $112 in Tournament Fees
Punkteverteilung: Cash Game: Ihr bekommt 3,25 Poker Points pro Dollar contributed rake. Turnier: Pro Dollar Turniergebühr erhaltet ihr 5 Poker Punkte. Poker Punkte werden auch immer anteilig vergeben (also auch, wenn ihr nur 0,1 cent rake/Turnierfee bezahlt).
Limits: Alle Limits sind für den Bonus geeignet. Die Abspielbedingungen sind jedoch für Turnierspieler lukrativer, da man hier mehr Punkte pro Dollar rake/Turnierfee erhält.
Empfohlene Einzahlung: Mindestens $70 (Wählt den 100% up to $100 Bonus aus).
Zeitlimit: 90 Tage, Bonus wird in Schritten von  $10 pro 80 Poker Points ausgezahlt.


Wie immer gilt: Kommentare zum Bonus sind ausdrücklich erwünscht.