Techniktip für Pokerjunkies: How to find a W-Lan in Holiday und scheiß auf die Froschfresser!

Zocker,

Befinde mich ja aktuell am französischen Atlantik, um meine Surfkünste zu verbessern. Und auch bei den verfickten Froschfressern (warum ich direkt so ausfallend werde…dazu später mehr) hat der Fortschritt nicht halt gemacht. Selbst im abgelegensten Kaff gibt’s jetzt Internet. Mein Campingplatz liegt so 10 km weit im Hinterland, mit einem schönen See zum Ausgleich des aktuellen Monsterswells (Riesenwellen) am Strand. Mache also meinen Laptop im Wohnwagen an, gucke bei den verfügbaren Drahtlosnetwerken nach und zack… einige Verbindungen mit guter Signalstärke – natürlich verschlüsselte Netzwerke. Nach 2 Wochen war ich doch leicht auf I-Net und OP-Entzug. Also zur Rezeption gestiefelt und gefragt, ob ich mich bei denen in I-Net einklinken darf. Gegen Bezahlung natürlich, Und jetzt kam die typische Franzkopp-Verarsche Antwort: „Unfortunately we don´t have Internet this year“…Hä? Sonst aber jedes Jahr oder was? Die Pisser hatten noch nie Internet. Ich sage, ich hätte volles Signal und sie könnte mir doch nen schönen Preis machen. *Zwinker Zwinker* … Froschresser Antwort: „I said, we don´t have Internet“. Dabei macht die Rezeptionsschlampe nen Augenaufschlag als wär ich der letzte Abschaum und dreht sich um. Bei so was schwenke ich dann gerne auf harten, kernigen deutschen Slang um. „Isch wörrrrrde wüderrrrkommän, Do kleine Wöderstandsschlampe“ (die verstehen eh kein Wort aber es befreit ungemein :-).
Also andere Taktik… abends schleiche ich bei den Bungalows an der Rezeption rum, wo in der Regel die Saisonarbeiter leben. Habe meinen Laptop dabei und prüfe ständig die Signalstärke der umliegenden W-Lans. Da...voller Ausschlag…und schon sehe ich jemand mit Laptop aufm Schoß am surfen. Ich hin, mein Problem erklärt und dem Franzkopp unverblümt 20 Euro fürs WPA-Kennwort hingehalten. 5 Minuten später war ich online. Na also, geht doch! So typisch...
Sitzt man in einem Restaurant , muss man hier generell ziemlich lange auf Bedienung warten. Bedienung kann man das eigentlich nicht nennen. Es ist eher so, das man hier viel Geld bezahlt, um bei einem schlecht erzogenen, arroganten Franzosen irgendein 0815 Fraß erhalten zu dürfen. Selbst die französischen Gäste lassen sich doch derbe viel Gefallen. Man möchte eine Flasche Wasser? Wird einem regelmäßig mit totaler Verachtung auf die äußerste Tischkante geknallt.
Man möchte bestellen? Kein Problem, voraussgesetzt auch der letzte Franzose ist bedient, selbst wenn er eine halbe Stunde später im Restaurant erscheint! Speisekarten sind nur auf französisch, teilweise nur baskisch.
Bezahlen? Auch kein Problem, wenn man ne ¾ Stunde Zeit mitbringt. Dann wird einem der Becher mit der Rechnung hingelegt. Einfache Sache - Man steckt das Geld rein und geht. Ich also sauber mein 78.50 abgezählt und hatte es auch geschafft, meinen kompletten Kleinmünzen-Vorrat reinzustecken ohne auch nur einen Cent Trinkgeld zu berücksichtigen.
Dann wurden die Dumpfbacken aber auf einmal schnell. An der Tür werde ich angehalten: „Monsieur, questione l´addition“ oder so ähnlich. Ich also mit der Oberkellnertranse zum Tisch zurück und dann wird aber sowasvonjeder Cent gezählt. Stimmte natürlich alles – bis auf das fehlende Trinkgeld – und der Franzose schmeißt mich anschließend halb raus. Auf einmal konnte die Sau auch englisch „Please don´t come back“. Ich wieder im germanischen Akzent. „Aba gärne, näckstes mal setz isch einen Iegel vorrr die Türre“.
Kein Zweifel, die haben hier nen ausgeprägten Deutschen- Komplex. Allerdings nur die Jüngeren- die Älteren sind hingegen ganz nett und sprechen besser Fremdsprachen als Ihre verzogenen Nachkommen.
Egal, ich zock jetzt ne Runde auf Titan. Bonus siehe unten.


Kommentare:

  1. solid TR.
    ich weiß schon, warum ich das Land nicht freiwillig besuche

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