Bonushure wills wissen – die Abrechnung (3)

Hicks…drei Falschen Bier versüßen meinen Auftritt in der Highroller Liga.

Ich liege mit 25 BB hinten, auf dem Limit sind das bereits $750. Dabei habe ich vielleicht gerade mal 120 Hände gespielt. Theoretisch müsste ich jetzt einpacken oder nachkaufen. Ich entscheide mich aber für den falschen Weg, weiter zocken.
Mein Fisch, den ich über Wochen gejagt hatte, wird gerade von den anderen Haifischen genüsslich zerlegt. Alle bekommen Ihr Stück vom Kuchen ab. Nur ich nicht. Ich begehe einen weiteren Fehler und lege mich mit den stärkeren Mitspielern an. Anfangs funktioniert meine Bet Flop, Bet Turn, Bet River Strategie noch. Bis mich einer der Kollegen mit einem Paar 3er auf dem River raist und ich runterfalle auf 12 BB. Spätestens jetzt hätte ich aufhören müssen. Die letzten 360 Dollar verplemper ich in den folgenden Händen.

Stop – so weit ist es glücklicherweise nicht gekommen. Ich war zwar tatsächlich auf 15 BB runter aber Fortuna hatte ein Einsehen und bescherte mir gute Hände. Da sieht man mal wieder, wie eng Glück und Pech in diesem Monster-Skillgame zusammen liegen. Theoretisch hätte ich eigentlich wie oben beschrieben rasiert werden müssen. Aber wer 2 x hintereinander eine Straße flopt und in der dritten Hand mit einem geluckten Set gewinnt, beendet so eine Nacht dann eben nur mit geringen Verlusten. So schnell war ich noch nie von einem Tisch verschwunden wie nach diesen drei Händen.

Ich war heilfroh als sich das Thermometer wieder in meine Richtung bewegte. Obwohl ich mir vorher geschworen hatte, unbeeindruckt von den Geldmengen zu spielen, habe ich zu oft an die ganze Kohle gedacht, die da bei jeder Hand im Spiel war. Selbst bei Standardmoves habe ich vorher noch hin- und herüberlegt. Stattdessen fing ich an, viel zu oft zu bluffen, viel zu oft zu limpen und gute Hände slow zu spielen. Dinge, die vielleicht auf High Stakes Poker funktionieren oder bei Stefan Raabs Pokernacht. Aber bei Full Tilt gibt’s für so ein Donkplay schön auf die Fresse.

Tja, was soll man nach so einer Sitzung für ein Fazit ziehen? Im Endeffekt hatte ich ein bischen Glück und bin mit einem blauen Auge davongekommen. Vom Spielniveau habe ich eigentlich nichts anderes erlebt als auf $2/$4. Es gab gute Spieler und es gab schlechte Spieler (da zählte ich zu). Mein Fisch ist nacher übrigens broke gegangen. Ob ich es nochmal versuche? Ich denke, dass Hauptproblem für mich sind die Summen, um die es geht. Da bin ich wohl zu konservativ eingestellt. Mal eben hundert Dollar auf $2/$4 verblasen ist eine Sache. Aber einfach so 1000 Dollar in wenigen Händen verzocken….naja.

Moral von der Geschicht: Nicht nachmachen, sondern lieber fleißig Bonusangebote abspielen. Kauft Euch dafür lieber nen schicken Fernseher/ neuen PC oder irgendein anderes Gadget.


Bonushure wills wissen - mit Bier geht alles besser (2)

So war der Beginn meiner Highroller Karriere eigentlich nicht geplant. Erste Hand und direkt 180 Piepen futsch.

Auf der anderen Seite hatte mein Katastrophenstart natürlich den Vorteil, dass mich der Fisch nun selber als Fisch ansah :-)

Die nächsten Hände verliefen ereignislos, ich bekam nichts brauchbares auf die Hand, was ich als nicht unbedingt störend empfand, da mein Köttel in der Buxxe noch größer war als vorher. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon kurz vor der Aufgabe, aber beim Zocken ist es a wie mit den Frauen …“vielleicht geht ja noch was.“

Der Fisch hat ungefähr jede zweite Hand gespielt. Irgendwann hab ich dann mit 78S in Position gecallt, nachdem bereits 2 Leute im Pot waren. Zu 4 sehen wir dann einen K96 Flop. Perfekt. Alles checkt zu mir und ich spiele an- Headsups gegen meinen Fisch. Am Turn materialisiert sich die Straße und ich überlege, wie ich dem Fisch noch das meiste Geld aus der Tasche ziehen kann. Der hatte aber jetzt selber in den check/call Modus geschaltet und so konnte ich die Runde „nur“ mit $150 Gewinn abschließen. Ein tonnenschwerer Stein fiel mir trotzdem vom Herzen.

Bis dahin hatte ich nur beschissen gespielt, aber durch meinen kleinen Erfolg hatte ich mich ein wenig an das Limit gewöhnt und meine Hose war nur noch halbgestrichen voll. Die nächsten Runden waren ereignislos, außer das mein Stack durch die ganze blind Bezahlerei schon arg geschrumpft war. Hatte zwar durch einige preflop raises öfters mal die Einsätze kassiert, allerdings ging das auch nur, wenn der Fisch nicht im Rennen war. Und gegen den wollte ich gewiss nicht mit any2 antreten.

Dann bekomme ich KQS in Kreuz und raise ohne Position. Zwei gehen mit. Der Flop beschert mir 2 weitere Kreuz. Bet, Call und der Button raist, sehr schön. Zu dritt sehen wir ein Karo auf dem Turn. Ich bette, werde gecallt und wiederum raist der Button. Bin davon ausgegangen, dass der Button eine fertige Hand besitzt und aufgrund der Flush Gefahr die Sache beenden möchte. Im Pot liegen jetzt 390 Dollar. Am River kommt dann der Flush an. Ich setze, weil ich denke, dass der Button eh von einem Flush ausgeht und nicht mehr setzen wird. Denkste, MP gibt die Hand auf und der Button raist. Argl, sollte der etwa …nunja- ich entscheide mich für einen weiteren raise und der cap meines Gegners ergibt einen $630 Pot. Diesmal liege ich gegen A2S hinten. Traumhand für meinen Gegner, da man mit second nuts wohl immer voll ausbezahlt. Die gleiche Hand ist mir schon mal im Casino in Venlo passiert, muss ich mir mal merken.

Was also tun, alles auscashen und mit $50 neu anfangen? Och nö, also erstmal sitout Modus und ein Bier geholt. Ich hatte mir zwar geschworen, nix zu saufen, aber mein Nervenkostüm war ziemlich bank und ich hatte mir meinen shot schon ein bischen entspannter vorgestellt.

Nach der Nummer war mein Stack so gut wie halbiert und ich hatte gerade mal ein bischen mehr als die notwendigen 20 BB, um vernünftig weiterzuspielen. Die nächsten Runden konnte ich mich mit einigen kleinen Händen über Wasser halten. Meine Laune war beschissen, aber die drei Flaschen Bier, die ich mir in nullkommanix reingepfiffen hatte, zeigten so langsam Wirkung. Da muss doch noch was gehen, zumal der Fisch weiterhin einen Lauf hatte und mit Sicherheit nicht so schnell aufstehen würde. Ich habe dann versucht, mit jeder mögliche Hand den Burschen zu isolieren. Aber sein Glück hielt an und so konnte ich ihm zwar stückchenweise seinen Stack abnehmen, aber nur um meinen mühsamen Gewinn in nur einer Hand wieder in die andere Richtung zu schieben. Ein Bauchschuss Volltreffer auf dem River beendete meine mühsame Aufholjagd. Jetzt war ich aber richtig sauer, zumal der Junge im Chat noch irgendwas von Moronen schrieb. Der hat sich wahrscheinlich in die Hose gemacht vor lachen und ich fing so langsam an meinen Fähigkeiten als Shark zu zweifeln...

In der nächsten Folge: Wird es Bonushure gelingen, dass Blatt noch zu wenden. Wird sein Gegner weiterhin vom Glück verfolgt? Und reicht der Biervorrat, um die Spannung aufrecht zu erhalten?


Shotting high - Bonushure wills wissen (1)

Zocker,

ich habe es gewagt. Völlig underrolled habe ich mich an einem $15/$30 FL Tisch auf Full Tilt versucht.

Der Grund für meinen Wagemut war recht einfach. Ich hatte einen Riesenfisch entdeckt. Da hätte jeder durchschnittliche Pokeranfänger eine Monsteredge gegen gehabt. Da ich zudem auch noch einiges in FL Theorie investiert hatte und meine letzten Sessions recht erfolgreich waren, sah ich die Gelegenheit als günstig an.
Upswing + Fisch + Skill, es musste einfach klappen. Ich hab echt lange mit mir gerungen, zumal ich vorher noch nie auch nur annähernd so hoch gespielt hatte. Zudem reichte meine Roll auch nur für diesen einen Tisch. Ich schwor mir, es nur dieses eine mal zu versuchen. Einmal bei den "Großen" mitmachen, einmal extremsten Nervenkitzel erleben. Einmal das Glück herausfordern.

Vorgehen: Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen Shot zu wagen. Entweder live oder online wollte ich es einfach mal wissen. Die Bankroll für den Versuch hatte ich ja dank der zahlreichen Boni, die ich abgespielt habe. Ich wollte zudem maximal vorbereitet in diesen Abend gehen. Also habe ich mir zuerst einen Pokerraum rausgesucht, der die meiste Action auf den höheren Limits versprach. Da bei Full Tilt momentan ein absoluter High Stakes Booom herrscht, war das schnell erledigt. Anschließend habe ich dann mehrere Tage lang Hände für die optimale Table Selection gemint.

Irgendwann Samstag Nacht war es dann soweit. Ich hatte bereits mehrere Fische in meiner Datenbank, aber bisher war keiner online zu den vermeintlich günstigen Zeiten. Vermeintliche günstige Zeit ist für mich immer noch so gegen 3 Uhr morgens, wenn die Amis betrunken an den Tischen sitzen - so zumindest die gängige Meinung. Und endlich war einer der Kameraden online und hatte auch schon ca. $1000 verzockt.

Mit schlotternden Knien machte ich also mein Deposit und reihte mich in die Warteliste ein. Ist ja nicht so, dass ich der einzige bin, der mit dem Burschen spielen wollte. Nach einer Stunde wollte ich schon aufgeben, da ich auf Platz 4 der Warteliste war und einfach keiner aufgestanden ist. Doch dann ging es schnell. Einer der Platzhirsche hatte wohl genug gewonnen und verließ den Tisch. Die andern Jungs in der Warteliste waren wohl auf dem Klo oder eingepennt, jedenfalls hatte ich rubbeldiwupp meinen Platz. Bei 6 Max ist Position ja nicht so entscheidend. Mein zukünftiger Geldgeber saß 2 Plätze neben mir.

Erste Hand: Das Opfer raist OOP. Ich finde AJ und aus meinen Aufzeichnungen wusste ich, dass ich hier höchst wahrscheinlich vorne liege. Ich isoliere mit reraise. Fisch callt.
Flopp kommt J,8,5. Bingo und Volltreffer. Gegner macht Standard Conti, ich raise, Gegner Cap. Ups - sollte er doch getroffen haben oder auf nem Overpair sitzen? OK, aus der Nummer komm ich eh nicht mehr raus. Turn und River calle ich nur runter und blicke anschließend in ein sauberes set 5er. Autsch und die ersten $180 sind schon im Gulli.

Fortsetzung folgt...


Doyles Room - 105 Dollar Bonus und rakeback!

Bonushuren,

endlich hat Doyles Room ein Angebot rausgebracht, welches alle meine Bedingungen an einen Top Bonus erfüllt.

1. Die Abspielrate (= rakeback) ist größer 100%. D.h. der Bonus, den Ihr erhaltet, ist größer als die Gebühren, die Ihr bezahlen müsst.
2. Wenn Ihr den Bonus abgespielt habt, gibt es ab diesem Zeitpunkt automatisch 33% rakeback von Doyle.
3. Fischdichte: Doyles room ist im cake network, d.h. amerikanische Spieler sind erlaubt :-)

Der Bonus im Detail:

Pokerraum: Doyles Room
Bonusname: 110% up to $550 + 950 SavvyPoints (nur bei Anmeldung über Bonushure)
Affiliate: Pokersavvy --> link zur Anmeldung
Optimaler Bonus: $50 + 950 SavvyPoints = $145 ($15 Bonushure inklusive)
Optimale Abspielrate: 124%
Erforderliche Punke: 825 FPP Punkte
Mindesteinzahlung: $50

FPP Punkte: Für jeden dollar rake, den Ihr bezahlt gibt es FPP Punkte
SNG, MTT Turniere: Pro Dollar Turniergebühr gibt es 7 FPP Punkte
Cash Game: Für jeden cent rake des Tisches, an dem Ihr Karten ausgeteilt bekommt Ihr FPPs. Ein Dollar rake = 1 FPP, 0,5 Dollar rake = 0,5 FPP usw.
Empfehlung: Doyles Room hat eine absolut faire FPP Punkteverteilung. Alle Limits und Turnierarten sind deshalb zu empfehlen.

Achtung: Aktuell läuft noch eine zusätzliche Bonusaktion bei Pokersavvy. Da bekommt Ihr nochmal 8 Dollar (10% von 800 Savvypoints) hinzu. Also mit den $15 von Bonushure und den $50 freigespielten Bonus von Doyles Room insgesamt 153 Dollar! Vorgehensweise: Nachdem Ihr Euch bei Pokersavvy hier angemeldet habt, besorgt Ihr Euch den Bonus-Coupon über diese Seite. Die $15 von Bonushure kommen automatisch hinzu!

Doyles Room Pokerraum review

Fazit: Doyles Room ist durch die Kombination von enormen first Deposit Bonus plus anschließendem rakeback aktuell das beste Angebot auf diesem Segment. Ihr werdet keinen besseren Anbieter dazu finden.

Anmerkungen wie immer gerne in den comments.