Kann man einen Pokerraum kündigen?

Bonushuren,

ich bin ein wenig sauer. Die Abzocker von Partypoker kommen jetzt alle Nase lang mit ner Strafgebühr wegen Inaktivität. Hollywood Poker ebenso. Dieser Strafgebühr kann man natürlich entgehen, wenn man einfach ne Einzahlung macht und ein wenig daddelt…. Ja ist klar, also:
„Liebe Pokerräume, wir sind hier die Abzocker! Denn wir sind die Bonushuren :-)“

Was also tun? Meines Erachtens ist Kündigen da der einzige Weg. Hab mir jetzt die AGBs nicht so genau durchgelesen aber eine Kündigung muss ja irgendwie möglich sein. Hat das schon jemand probiert und hat da einen Tip parat? Ich meine, ich möchte ja auch, dass die meine Daten wieder löschen :-) Dann könnte man ja in zwei Jahren oder so…
So wie ich die Sache einschätze, wird Deaktivierung des Accounts schon irgendwie möglich sein. Meine Daten werden die allerdings in den nächsten 50 Jahren nicht löschen. Das bedeutet auch im Jahr 2060 noch CDs (bzw. was dann gerade aktuell ist) vom Golden Tiger Casino :-)


Die besten Pokerräume der Welt oder wie vergleiche ich ein Smartphone

Bonushuren,

auf der Suche nach einer Iphone Alternative bin ich ich durch hunderte von Bestenlisten gestolpert. Ob Chip, Focus, Bild oder handy-inside, überall finden sich andere Smartphones auf den ersten 10 Plätzen. Jaja, der Fluch des Internets. Man denkt, dass es sich bei den Listen, die ja immerhin einer unabhängigen Presse zugehören, um objektive Vergleiche handelt. Pustekuchen. Oben steht, wer am meisten für die Werbung beim Verlag bezahlt. Oder wie kann es sonst kommen, dass bei dem einen die ersten drei Plätze durch Nokia belegt werden, beim anderen durch Samsung und beim dritten durch Acer? Das Iphone taucht nur bei Bild oben auf, dort aber nur in der Rubrik "nach neuer Testmethode". Ne, da verliere ich die Lust. Selbst Amazons Kundenbewertungen traue ich nicht mehr. Guckt man sich nämlich neben den üblichen Lobhudeleien auch die schlechten Bewertungen an, so widerspricht sich dort alles.

Ähnlich ist es ja mit Pokerräumen. Egal welches Vergleichsportal man sich ansieht, überall andere Spitzenreiter. Ich wusste gar nicht, dass Bet365 und Winner Poker zu den Top-Räumen gehören? Klar auch, dass so Highroller Räume wie Titan, Everest und 888 dazuzählen. Pokerstars, Full Tilt? Gibts auch, sind aber jetzt wirklich nur so am Rande zu erwähnen :-)

Das Schlimme daran ist, dass man ja bei der eigenen Internetrecherche glaubt, man kenne sich ein bischen aus und findet mit seinem Spürsinn schon das Richtige. Fehlanzeige, die Informationsflut im Internet ist so gigantisch, dass man permanent verarscht wird.

Wie gut, dass ich hier auf dem Blog Euch einfach ganz doof fragen kann. Also, welches Handy? Wollte ein Android Betriebssytem, Kapazitiven Touchscreen, QWERTZ Tastatur und nicht mehr als 250 Euro ausgeben. Meine Favoriten sind:

- Samsung i5700
- Samsung Galaxy I7500
- HTC Tattoo
- HTC Touch 2

Vielleicht hat ja jemand nen Tip. Und bitte keine Iphone Diskussion. Das Ding ist mir zu teuer und außerdem bin ich seit MS-DOS Zeiten ein entschiedener Apple Hasser :-)


Boris Becker: Mein Weg zum Pokerprofi

Muahahahaha,

zufälligerweise gerade das absolute Hammer-Interview von Boris Becker im Schweizer Blick entdeckt.

Sehr geil der Dialekt und die investigative Fragestellung:

Dä Boris Becker mocht sech en der Pokkerszäne imma meh an namen!

So geil! Was für Fanboys!

Fich mich, aber feschte!


Freeroll bei Bonushure

Bonushuren,

ist in letzter Zeit irgendwie eine wahnsinnige „komm zurück zu uns Welle angebrochen?“: Ich hab dutzendfach irgendwelche $5000 - $10000 Freerolls in meinem Postkorb. Das liegt natürlich daran, dass ich bei den meisten Räumen seid Jahren nicht mehr spiele. Aber wenn ich überlege, dass das so ca. 5 richtige fette Freerolls pro Monat sind…könnte sich ja durchaus rentieren.

Jedenfalls hab ich mir gedacht, dass ich ebenfalls nochmal eine Freeroll schmeiße.
Also- alle diejenigen, die über Bonushure bei Pokersavvy angemeldet sind und irgendwann einen Raum freigespielt haben, bekommen demnächst eine Einladung zu einer $200 Freeroll. Ich schätze mal, es werden 25 Leute teilnehmen, also durchaus lukrativ für richtige Bonushuren. Bitte kurz in den Kommentaren posten, welcher Tag/Uhrzeit präferiert wird. Mein Vorschlag wäre Sonntag Abend.

Update 24.05.09

Turnier Details

Datum/Uhrzeit: Sonntag, 23. Mai, 21.00 Uhr (20.00 GMT+1)
Turniername: Bonushure/PokerSavvy Freeroll
Pokerraum: PokerStars
Preise: $200


Black Friday und Bonushure räumt ab!

Eine Explosion, ein Urknall hat sich ereignet:

Das FBI hat nämlich die Top Anbieter Full Tilt und Pokerstars ziemlich gründlich in den Arsch getreten.
Über die Hintergründe brauch nicht groß spekuliert zu werden, Obama muss sparen und Geldwäsche und  Glücksspiel ist Poker ja sowieso und allemal.

Mich hats auf Absolute Poker erwischt. Ich hab noch gar nicht versucht auszucashen und ist auch nicht besonders viel aber das wird wohl ein paar Tage dauern, bis ich an die Kohle komme. Solang spiele ich da einfach weiter, hat sich auch nicht viel geändert, keine Ahnung wer da alles nen kanadischen Account hat :-)

Aber wo viel Schatten, da ist auch Licht. Und dieses Licht traf jetzt mein Party Poker Aktienpaket, was ich mir damals nach dem unlawdingsbums gambling act gekauft habe und welches ziemlich vor sich hindümpelte: Satte 40% plus an einem einzigen Tag. Thank you, Mr. Obama!

Was ändert sich sonst noch?
- Boris Becker macht jetzt Werbung für Baumarkt-Blumen , hihi.
- Auswirkungen auf die Bonusübersicht: Erstmal Finger weg von Full Tilt, Pokerstars und Absolute Poker.
- Beim Rest einfach weiterzocken.

Kommentare & Strategy?



Bad Beat in Rotterdam (2)

wir waren also halbwegs wohlbehalten am Stadion angekommen. Sagte ich Stadion? Hochsicherheitstrakt trifft es wohl besser. Der Weg zu unserem Fanblock war mit Sichtschutzblenden links und rechts ausgestattet, wohl damit die Einheimischen uns nicht ins Visier nehmen konnten. Stacheldraht auf dem Zaun und eine sperrige Einzelschleuse machten einen unheimlichen Eindruck, nach unseren Erlebnissen vor dem Stadion waren wir über die verstärkten Sicherheitsbemühungen aber gar nicht so böse. Wohlbehalten kamen wir in der Gästekurve an. Kurz orientiert und...aja im Block links von uns waren auch schon die Rotterdamer Schläger. Es war damals Standard, dass sich die Hooligans eines Vereins immer neben der Gästekurve breit machen konnten. Und unsere Befürchtungen sollten sich bewahrheiten. Von den noch heute üblichen Feuerzeugwürfen mal abgesehen, gab es noch etwas abartiges und wurde auch von den Feyenoords praktiziert: Mit Leuchtkugeln in die gegnerische Fankurve ballern. Das Spiel hatte noch nicht angefangen und schon flogen uns die Kugeln um die Ohren. Ein Auge hatte man auf dem Spiel, mit dem anderen guckte man permanent Rtg. Mob, um ggf. ausweichen zu können.
Die niederländische Polizei ließ die Hooligans übrigens gewähren. Aber auch das war damals üblich. Ich hatte z.B. oft in Köln erlebt, dass die dortigen "North Side Boys" sich im alten Müngersdorfer Stadion über dem Gästeblock einquartierten und dort locker mit Leuchtspurmunition auf uns draufhielten oder wahlweise vom Oberrang runterpissten.
Jetzt traten die Gladbacher Hooligans in Erscheinung: Auch das war ein nicht zu verachtender Haufen, schätze mal so 100 harte Jungs. Sie rannten auf den feindlichen Block los, der durch einen 2 Meter breiten Gang und hohen Plexiglasscheiben von unserem Block getrennt war. Na, jetzt wurden die holländischen Ordnungshüter aber aktiv. Kräftig wurde unter dem Gejohle der Feyenoord Hools auf die Gladbacher eingedroschen, obwohl die doch niemals über den Zaun gekommen wären. Heimvorteil nennt man sowas wohl :-) Ein paar Sitzschalen flogen noch, das wars aber auch schon.

Das Spiel haben wir verloren und waren damit ausgeschieden und auf dem Rückweg wurde wohl noch der eingesetzte Sonderzug zerstört.

Apropos Rückweg. Ein bischen Bammel hatten wir aufgrund der bisherigen Erfahrungen jetzt schon. Aber erstmal mussten wir ja aus dem Block raus. Den hatte die holländische Polizei nämlich dichtgemacht, um Zusammenstöße zu vermeiden. Wir standen noch eine Stunde nach Spielende in unserer Kurve. Der richtige Fußballsäufer ahnt es schon, irgendwann muss jeder mal pissen. Und so mussten ca. 2000 Gladbacher ihre Erleichterung im Block vornehmen. Das riecht vielleicht lecker. Die Stimmung wurde immer aggressiver und es gab die damals üblichen "lasst uns frei" Rufe. Irgendwann kam der damalige Manager Rolf Rüssmann (RIP) mit Megafon in die Kurve und gab wie weiland Hans Dietrich Genscher unsere baldige Ausreise bekannt!

Der Rückweg war ungefährlich, da die meisten schon abgezogen waren. Von der Ferne sahen wir unser Auto. Aaaaaah, was ist das- schon von weitem konnten wir erkennen, das unsere Windschutzscheibe zerstört worden war. Fuck...das wird ja ne lustige Rückfahrt.
Aber halt - moment mal, die Scheibe ist ja gar nicht kaputt. Viel mehr hatte ein lustiger Holländer seinen kompletten Milchshake auf die Scheibe verteilt, so dass diese von weitem wie zersplittert aussah. Also kurz den Scheibenwischer angemacht und die komplette Rückfahrt einen süßlichen Erdbeergeschmack durch die Lüftung eingeatmet.

Demnächst hier: We wanna Dover!


Bad Beat in Rotterdam (1)

1996 waren wir im Pokal der Pokalsieger im Viertelfinale. Der Gegner hieß Feyenoord Rotterdam. Das Hinspiel hatten wir 2:2 im Düsseldorfer Rheinstadion gespielt. Um das Spiel herum hatte es bürgerkriegsähnliche Zustände in Krefeld und Düsseldorf gegeben, die rotterdamer Hools sind ein unfassbarer Mob. Und was letztens bei Hertha BSC abging war in den 90er Jahren Normalzustand. So ab 3:30 geht’s los.



Das Rückspiel fand zwei Wochen später statt. Wir sind mit dem Auto nach Rotterdam gefahren. Bereits an der Grenze meinten die Zöllner, das es keine besonders gute Idee wäre, nach Rotterdam mit dem Auto zu fahren und wir sollten definitiv unser Auto Beflaggung einholen. Na gut, also die Wimpel in den Kofferraum und weiter gings. Da wir rechtzeitig vor Spielbeginn vor Ort waren, konnten wir uns einen guten Parkplatz direkt am Stadion MC Donalds sichern. Es war noch genügend Zeit und so beschlossen wir, uns noch ein wenig die Stadt anzusehen. Naja, wie es bei Fußballfans so üblich ist, endete die Stadtbesichtigung in der ersten halbwegs akzeptablen Kneipe in der Rotterdamer Fußgängerzone. Die Fußgängerzone sah übrigens aus wie eine Festung. Mit Garagentoren oder sonstigen Platten gesicherte Geschäfte, keins davon geöffnet und kein einziges Schaufenster! Wir zischten also ein paar Bier und wunderten uns, dass wir in der ganzen Stadt noch keinen einzigen Gladbach Fan gesehen hatten. Dann wurde uns klar wieso. Nach 2 Stunden Druckbetankung kam der Kellner zu uns und meinte, wir müssten jetzt dringend die Kneipe verlassen, da die Polizei die Fußgängerzone abgesperrt hat. WTF?

Wir also raus und da hörten wir schon das Klappern von Polizeipferdehufen und dumpfe Feyenoord Schlachtrufe dahinter. Ein Polizist kam auf uns zu und meinte, dass wir nicht mehr zurück zum Stadion gehen können und schickte uns zurück in die Kneipe.
Aus dem Fenster beobachteten wir, wie ein unglaublicher MOB von Feyenoord Fans durch die Fußgängerzone marodierte. Der Wirt riet uns dann, den Umweg über den Bahnhof zu nehmen. Und unsere Fanutensilien (zum Glück nur Trikot und Schal sollten wir auf dem Weg ins Stadion unter der Jacke verstecken.)

Gesagt getan, mit einem ordentlich Köttel in der Buxe zogen wir zum Hauptbahnhof und stiegen in die Bahn zum Stadion. Puh- Schwein gehabt, die Bahn war leer bzw. waren nur ein paar normale Leute drin. Los- Abfahren…Das tat der Zugfahrer aber noch nicht. Und so füllte sich der Zug nach und nach mit jungen Menschen. Und da fiel jetzt öfter das Wort „Scheiß Moffen“ (Schimpfwort für Deutsche). So langsam dämmerte es uns. Nach 5 Minuten fuhr der Zug endlich an und wir waren umringt von übelsten Rotterdamer Hooligans. Keiner von uns sagte etwas, jedes deutsche Wort hätte auf der Stelle unendlichen Schmerz bedeutet.
Nach Angsterfüllten weiteren 10 Minuten kamen wir am Stadion an. In einiger Entfernung sahen wir eine Polizeikette. Noch nie war ich so dankbar, dutzende holländische Polizisten zu sehen. Und jetzt passierte es.
Ein weiterer Gladbach-Fan in voller Kutte wurde aus der Bahn geschubst. Angsterfüllt und von den holländischen Hools gepiesackt kam er irgendwie auf uns zu. Und jetzt machte einer aus unserer Gruppe einen heldenhaften Fehler:

„Los, kannst mit uns kommen, wir sind auch Gladbacher“.
Wir hatten uns ca. 20 Meter von den holländischen Hools abgesetzt und jetzt schrien diese.
„Dat sen de Moffen“
Worauf ca. 50 Plüschbomberjacken auf uns zurannten.
„Weg hier“
schrien wir durcheinander und spurteten Richtung Polizeikette, die ca. 100 meter entfernt war. Einer der Hools war allerdings wesentlich schneller als wir und fing uns kurz vor Erreichen der Endzone ab, wurde aber von uns irgendwie aus dem Weg geschubst, was die Wut der anderen noch größer werden ließ. So ca. 20 Meter vor der Polizeikette dann das nächste Problem: Die Polizisten machten sich bereit uns in Empfang zu nehmen - natürlich mit gezogenen Gummiknüppeln. Ich riss meine Jacke im Laufen auf und schrie. „Wir sind Deutsche, Mönchengladbach, Hilfe!“
Erst im letzten Moment machten die Polizisten eine kleine Gasse für uns auf und wir konnten uns in Sicherheit bringen. Hinter unter prasselten die Gummiknüppel auf die Verfolger.

Wir hetzten weiter Richtung Eingang zur nächsten Polizeiabsperrung. Als wir uns umdrehten bemerkten wir, dass sich die erste Polizeikette jetzt ebenfalls auf der Flucht vor den Hools befand. So 10-20 Sekunden gab es diese Jagdszenen, bis sich die Polizisten wieder sortiert hatten.

Hier brech ich erstmal ab. Wollt Ihr auch noch wissen, was im Stadion und nach dem Spiel los war? Mehr von solchen Geschichten? Bitte auch kommentieren, falls solche Storys kacke sind.


Hooligan war kein angenehmer Ausbildungsberuf

diesen Spruch fand ich der 11Freunde Ausgabe "Das waren die Neunziger" in der in einem der Artikel über die damalige Hooligan Szene berichtet wurde. Habe selten bei einem Fußballartikel so abgelacht. Und auch sonst hält das Heft schrecklich schöne Geschichten über die Fußballmedien und Mode der Neunziger bereit.

Das erinnerte mich jedenfalls an meine Vergangenheit als beinharter (beinah)Allesfahrer. Das sind die Fans, die zu jedem noch so langweiligen Grottenkick hinfahren und Ihr Wochenende dem Fußball verschrieben haben. Und wenn in den 90ern nicht die große Kommerzialisierung des Sports eingesetzt hätte, wäre ich es heute noch. Gerade Auswärtsspiele waren das absolute Highlight für einen Fan. Wenn man mit 300 Mann aus dem Sonderzug ausstieg und parolenskandierend durch die Innenstadt von München, London oder Rotterdam zog, Mann - das war ein geiles Gefühl.

Hooligans waren eine Begleiterscheinung, wir waren selber keine und haben uns auch nie auch nur einmal in den ganzen Jahren gekloppt. Aber natürlich zogen die Hooligans in der Regel mit uns zum Stadion. Wir standen immer in der Auswärtsfankurve und viele, die in der Kurve standen, waren potentiell Gewaltbereit. Ich erinnere mich noch voller Grusel, als hinter uns ein Polizist mit Funkgerät durchgab, das ca. 50 Kategorie C Fans und 200 Kategorie B Fans sich am Ausgang des Auswärtsblocks in Dortmund sammelten. Wow, da haben die uns wohl mitgezählt. Also erstmal die Jungs eingesammelt und mitgeteilt, dass hier gleich ne Keilerei startet. Abflug und ein Stückchen höher gute Zuschauerplätze gesichert. Kategorie C Fans waren die richtigen Schläger, die in der ersten Reihe auf die Polizei zugelaufen kamen und dabei jedesmal die volle Gummiknüppelbreitseite abbekommen haben. Ziemlich mutig, aber auch ziemlich dumm.
Kategorie B Fans gabs auch. Das waren richtige Fußballfans, die kein Spiel ihrer Mannschaft verpassten aber irgendwie einen schlechten Ruf hatten, da Sie meistens ziemlich besoffen waren und auch schonmal an der Tankstelle das Bezahlen vergaßen. Aber auf Krawall waren Sie eigentlich nicht aus. Eigentlich...
Es gab immer mal wieder Konstellationen, da wurden aus Kategorie B Fans das, was die Polizei (B)efürchtete. Ab und zu kamen nämlich die gegnerischen Fans in unsere Kurve zu Besuch. Tja - und was willste dann machen? Verhauen lassen oder Gegenangriff? Oder direkt Erstschlag?
Falls Interesse besteht hätte ich ein paar (größtenteils gewaltfreie) Storys von diversen Bundesliga- und Europapokalspielen. Z.B. ein 1000m Spurt, den ich in Rotterdam hingelegt habe :-)


Knast in Holland

Shit happens!

Ich sitze gerade mit einem Kumpel in einem Kerker einer holländischen Polizeistation. (Iphone gerade wiederbekommen)

Was war passiert. Wir waren gestern in Venlo zum üblichen Mittwoch Abend Pokerturnier. Das Turnier verlief unspektakulär, mein Kumpel wurde Dritter für 6oo Euronen. Auf der Rückfahrt wurden wir dann an der Grenze von einer Streife gestellt. Das kommt öfters vor, da die Jungs sehen wollen, ob vielleicht jemand unerlaubte Betäubungsmittel an Bord hat. Hatten wir nicht, allerdings hatte meinen Kumpel seinen Witzbold Tag und fing an den zugestonten zu spielen. Lange Rede - kurzer Sinn: Wir wurden bis auf die Unterhose gefilzt (nein, keine große Hafenrundfahrt) und ab gings in den Bau. Da hocken wir jetzt bei miserabler Verpflegung und unser Anwalt, der extra aus Deutschland rüberkam, paukt uns hoffentlich in den nächsten Minuten hier raus.

Den Casinogewinn meines Kumpels werde ich Ihm als Schmerzengeld in Rechnung stellen. Melde mich, wenns vorbei ist.